BraveheartBattle 2015

Feuer, Schlamm und jede Menge Spaß

Durch eiskaltes Wasser schwimmen, Stromstöße ertragen, über Feuer laufen: In Münnerstadt gingen rund 2.600 Teilnehmer beim ausverkauften BraveheartBattle an ihre Grenzen.

BraveheartBattle 2015 - Die Bilder
BraveheartBattle 2015

Wer beim BraveheartBattle an den Start geht, sollte vor Feuer keine Angst haben.

Bild: Norbert Wilhelmi

"Durch die Hölle gehen" war das offizielle Motto des BraveheartBattle in Münnerstadt und das hatten sich am 7. März 2015 rund 2.600 Hartgesottene vorgenommen. Bei der sechsten Auflage dieses Extrem-Hindernislauf hieß es wieder einmal: Klettern, Kriechen, Hangeln, Springen und natürlich Laufen. 28 Kilometer mit über 50 anspruchsvollen Hindernissen verlangten den Teilnehmern so einiges ab und die knapp 11 Grad Lufttemperatur machten das Ganze nicht angenehmer.

Für RUNNER'S WORLD war der Fotograf Norbert Wilhelmi vor Ort beim BraveheartBattle. Seine schönsten Bilder finden Sie zusammengestellt in einer Bildergalerie oberhalb dieses Artikels.

Eine gute Kondition reichte beim BraveheartBattle 2015 noch lange nicht aus, um den Lauf erfolgreich zu finishen, sondern auch Teamgeist und mentale Stärke waren gefragt. Es galt unter anderem, den kalten Fluss zu durchqueren, im Schlamm zu laufen und brutale Steigungen zu meistern. Highlights waren dabei die 6,5 Meter hohe Wand, metertiefe Schlammlöcher und brennende Hindernisse. Zusätzlich mussten die Läufer über glitschige Seilstege balancieren und auf allen Vieren durch dunkle Rohre kriechen.

Hagen Ambrosius gewinnt beim BraveheartBattle 2015

In einer tollen Zeit von nur 2:42:57 Stunden finishte der Hagen Ambrosius. Schnellste Frau war Susanne Kraus in nur 3:00:57 Stunden. Ihnen schienen die 50 Hindernisse, Schlamm, Strom und Wasser am wenigsten auszumachen. Wer nach fünf Stunden nicht im Ziel war, ging leider ohne Finisher-Medaille nach Hause. Nur etwa die Hälfte der Teilnehmer erreichte innerhalb der vorgegebenen Zeit das Ziel. Das waren deutlich weniger als in den Vorjahren. Beim Durchqueren des Flusses Lauer versanken die Läufer teilweise bis zum Kinn im Wasser. Das hatte zur Folge, dass der Rettungsdienst viele Starter wegen Unterkühlung und Krämpfen behandeln musste. Die Veranstalter beurteilten den BraveheartBattle 2015 als einen der bisher härtesten. Dennoch hat sich der BraveheartBattle in den vergangenen Jahren über die Landesgrenze hinaus einen Namen gemacht. Unter den 2.600 Teilnehmern des Laufs waren auch in diesem Jahr Starter aus aller Welt.

Für den BraveheartBattle im kommenden Jahr steht ein Umzug an: Ab 2016 soll das Event in Bad Kissingen stattfinden. Dort können dann bis zu 5.000 Läufer beweisen, dass sie echte Bravehearts sind.

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