Airport Race Hamburg 2016

Favoritensiege beim Zehn-Meilen-Rennen

Ein Lauf-Wettkampf der etwas anderen Art war das Airport Race Hamburg 2016. Nicht nur die Streckenführung um den Flughafen, sondern auch die Distanz über zehn Meilen versprach Abwechslung. 2.846 liefen mit.

Airport Race Hamburg 2016 - die Fotos
05092016 Airport Race

Die Strecke verlief rund um den Hamburger Flughafen.

Bild: Heiko Dobrick

Das 33. Airport Race rund um den Hamburger Flughafen war gleichzeitig der Eröffnungs-Lauf für den hella-Laufcup. Mit 2.846 angemeldeten Läufern (inklusive Schülerläufe) ist das 10-Meilen-Rennen ein Highlight der Hamburger Laufszene im September, was sicher auch der außergewöhnlichen Strecke zu verdanken ist.

Vor 33 Jahren allerdings, verriet Bernd "Orlo" Orlowski vom Betriebssport- und Organisationsteam, war das ganze ein bisschen als "was verrücktes" geplant. Das mag sich mancher Läufer heute noch denken, wenn nach ein paar Kilometern im Flughafen-Parkhaus die Rampe ins zweite Stockwerk im Kreis hochgelaufen oder der lange Krohnstiegtunnel durchquert wird. Auf und neben der Strecke herrschte eine super Stimmung, den Zuschauern wurde Live-Musik geboten und die Läufer selbst wurden von Samba-Bands bei Laune gehalten. Und auch das Wetter spielte größtenteils mit.

Im Starterfeld konnte Dennis Mehlfeld (Lübecker SC) als Favorit ausgemacht werden, der das Rennen bereits 2007 und 2009 für sich entschied. Er überquerte nach 55:35 Minuten als Erster die Ziellinie, vor Christian Hiller (56:21 Minuten) und Matthias Knapp (59:19 Minuten). Erste Frau wurde wie erwartet Annika Krull vom Hamburger Laufladen (1:02:33 Stunden). Der zweite und dritte Platz gingen an Sarah Wiesner (Laufwerk Hamburg, 1:05:42 Stunden) und Sandra Renschke (1:08:35 Stunden).

Start der hella-Laufcup-Serie

Die Zwischenwertung beim hella-Laufcup fällt nach dem ersten Wertungslauf noch äußerst knapp aus. Schon beim nächsten zugehörigen Wettkampf, dem Alsterlauf, kann sich das Blatt wieder wenden. Bei den Männern führen Manuel Bach (hella Laufteam, 59:30 Minuten), Benjamin Ehlers (Turnerbund Hamburg Eilbeck, 59:48 Minuten) und Luigi Babusci (ITA, Siemens Wind Power, 1:00:19 Stunden) – die ersten drei Frauen sind Sandra Renschke (1:08:30 Std), Michaela Sarmann-Lein (1:10:32 Stunden) und Insa Mareen Wente (Hamburger Sportclub, 1:13:23 Stunden).

Das Airport-Race ist eng im Hamburger Betriebssport verwurzelt. Hierfür gibt es traditionell eine Sonderwertung. Die schnellsten Männer sind Halidou Koudougou (Philips LG, 1:02:23 Stunden), Ralf Härle (BSG Siemens, 1:02:31 Stunden) und Christian Decker (Airbus SG HH, 1:03:09 Stunden). Bei den Frauen sind es Karin Nentwig (Airbus SG HH, 1:12:21 Stunden), Britta Haß (Lufthansa SV, 1:14:58 Stunden) und Dortje Kaßen (Hamburger Laufladen, 1:08:35 Stunden).