Staffellauf

Fackel mit Olympischem Feuer verwechselt

Die Fackel aus Marathon sorgte am Frankfurter Flughafen für Verwirrung.

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Franjo Mihalic, Marathon-Olympia-Zweiter von 1956, übergibt das Marathon-Feuer in Belgrad an seine serbische Landsfrau Olivera Jevtic.

Während das Olympische Feuer zurzeit in Asien unterwegs ist, sorgt ein Marathon Feuer auf dem Weg zu verschiedenen großen City-Rennen für Verwirrung. Die Initiative eines Staffellaufes mit dem Feuer aus Marathon, dem klassischen Ursprung des Rennens in der Nähe von Athen, stammt von der Association of International Marathons and Road Races (AIMS) und dem Direktor des Athen-Marathons, Makis Asimakopoulos, dessen Rennen am 9. November stattfindet.

Die Flamme aus Marathon wurde in einer Staffel bereits im Rahmen des Xiamen-Marathons in China durch die Stadt getragen. Am vergangenen Wochenende war das Feuer dann in Belgrad unterwegs, wo unter anderem der heute 87-jährige Franjo Mihalic als Staffelläufer rannte. Er hatte bei Olympia 1956 Silber im Marathon gewonnen und übergab die Fackel an seine Landsfrau Olivera Jevtic, die im vergangenen Jahr den Belgrad-Marathon gewonnen hatte und am Sonntag nun den Halbmarathon im Rahmen der Veranstaltung in 71:41 Minuten für sich entschied. Über die klassische Distanz siegten in Belgrad William Kipchumba (Kenia) in 2:14:03 Stunden und Natalija Chatkina (Weißrussland) mit 2:46:24 Stunden.

Als die Sieger in Belgrad feststanden, war Makis Asimakopoulos mit einer weiteren Fackel bereits unterwegs zum Boston-Marathon. Er flog über Frankfurt und hatte die Behörden auf das Feuer hingewiesen. Auf dem größten deutschen Flughafen begann man zu rotieren, denn die Frankfurter gingen davon aus, dass es sich bei der Fackel aus Marathon um das Olympische Feuer handeln würde.

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