Outdoor-Sport

Extreme Herausforderung bei der Outdoortrophy

Topathleten aus zehn Nationen kämpften bei der Outdoortrophy um die inoffizielle Weltmeisterschaft.

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Herausforderung: mehr Klettern als Laufen.

Bild: Hagen PR

Die Extremsportwelt blickte am Wochenende nach Lingenau (Vorarlberg, Österreich). Sportler aus zehn Nationen kämpften bei der neunten Auflage der Outdoortrophy um die inoffizielle Outdoor-Weltmeisterschaft. Der Staffelwettkampf mit den Sportarten Berglauf, Paragleiten, Wildwasser-Kajak und Mountainbike fordert seinen Teilnehmer viel ab. Der Wettergott spielte mit: Die Athleten konnten den Kampf gegen die Natur bei optimalen Wasser- und Windbedingungen aufnehmen.

Das Leistungsniveau wurde gleich beim Berglauf-Start im Dorfzentrum von Egg deutlich: Berglauf-Weltmeister Helmut Schiessl war genauso vertreten wie der italienische Topathlet Gerd Frick (Marathon Zermatt Sieger) sowie die zwei tschechischen Berglaufstars Jan Havlicek und Robert Krupicka. Letzterer war es, der die zwölf Kilometer mit 1.100 Höhenmetern in 1:06 Stunden am schnellsten überwand und sein Team „Opavanet/Tilak“ vor den tschechischen Verfolgern „Speed 8“ und dem Schiessl-Team „Land Rover Team Hörburger“ in Führung brachte. Krupicka übergab an den Paragleiter Jan Skrabalek, der mit der zweitbesten Zeit die Führung verteidigen konnte. Schnellster Flieger war der Österreicher Jakob Herrmann (Land Rover Team Hörburger), sein Team eroberte damit Platz zwei. Und es wurde noch spannender: Der an erster Stelle ins Wasser gegangene Kajaker Tomas Slovak war auch der erste, der an den Mountainbiker übergab.

Dahinter hatte sich das Feld aber weiter zusammengeschoben. Österreichs Kajak-Staatsmeister Gerhard Schmid kämpfte sich mit einer Top-Zeit durch die Fluten, brachte sein eigentlich favorisiertes Team „Telekom Team Südtirol“ auf Platz drei und übergab an den italienischen Seriensieger Hannes Pallhuber, der auf der 31,4 Kilometer langen Mountainbike Strecke einen letzen Angriff wagte. Doch die Favoriten konnten sich nicht durchsetzen.

Die Sportler müssen mit harten Bedingungen kämpfen.

Bild: Hagen PR

Der letzte Staffelteilnehmer, Biker Jaroslav Kulhavy, sicherte seinem Team „Opavanet / Tilak“ den Start-Ziel-Sieg mit drei Minuten und vier Sekunden Vorsprung – der erste tschechische Triumph in neun Jahren outdoortrophy. Komplettiert wurde der Siegeszug durch den zweiten Platz des weiteren tschechischen Teams „Speed 8“, das Team „Telekom Südtirol“ mussten sich mit Bronze zufrieden geben.

Im kommenden Jahr findet die outdoortrophy zum zehnten Mal statt. Der Gewinn der Jubiläums-Trophy ist für die Extremsportler ein ganz besonderes Ziel. „Wir kommen wieder“, war das Motto im Sportlerkreis.

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