Cross-WM 2010

Europäer sind nur Außenseiter

Alemayehu Bezabeh, Mo Farah und Sergio Sánchez heißen die europäischen Hoffnungsträger.

Gespannt sein darf man, wie sich die besten Europäer schlagen: Der Cross-Europameister Alemayehu Bezabeh (Spanien) und der Silbermedaillengewinner von Dublin 2009, Mo Farah (Großbritannien), gehen an den Start. Während beide aus Afrika stammen, ist der 3.000-m-Hallen-Europarekordler Sergio Sánchez (Spanien) ein "echter" Europäer.

Dreimal hat Tirunesh Dibaba (Äthiopien) bereits den Cross-WM-Titel gewonnen. Zuletzt schaffte die inzwischen 24-Jährige das vor zwei Jahren in Edinburgh. Im vergangenen Jahr verzichtete Dibaba auf den Cross-WM-Start. Ihre schärfste Gegnerin dürfte am Sonntag aus Kenia kommen: Linet Masai gewann vor einem Jahr in Amman Silber und schaffte dann bei der WM in Berlin eine große Überraschung, als sie den Titel über 10.000 m gewann.

Während das Duell Dibaba-Masai ein interessantes werden könnte, dürften nicht-afrikanische Läuferinnen es schwer haben in Bydgoszcz. Am Start sein werden unter anderen die ehemalige Cross-Weltmeisterin Benita Willis (Australien), die Olympia-Dritte über 10.000 m, Shalane Flanagan (USA), und die amtierende Cross-Europameisterin Hayley Yelling (Großbritannien).

Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net

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