Berliner Halbmarathon

Eshetu Wondimu gewinnt Männerrennen

Eshetu Wondimu gewinnt Berliner Halbmarathon

Eshetu Wondimu gewinnt mit einer Sekunde Vorsprung vor Peter Kirui.

Bild: www.photorun.net

Im Männerrennen erreichte eine 13-köpfige Spitzengruppe Kilometer 10 nach 28:39 Minuten. Das war etwas langsamer als geplant, was zum einen am Wind zum anderen aber auch an den etwas zu langsamen Tempomachern lag. Schon früh im Rennen hatte Eshetu Wondimu an der Spitze die Initiative ergriffen, um die Pace zu erhöhen. Schließlich setzte sich der Äthiopier, der vor zwei Jahren beim Berliner Halbmarathon mit einer Sekunde Rückstand Zweiter geworden war, zusammen mit seinem Landsmann Maregu Zewdie und Peter Kirui ab. Erst auf der langen Zielgerade fiel dann die Entscheidung. Im Spurt war dieses Mal Eshetu Wondimu der Sieger mit einer Sekunde Vorsprung.

Nicht nur in Berlin vor zwei Jahren sondern auch in Den Haag vor zwei Wochen, wo er mit 59:52 Minuten eine persönliche Bestleistung gelaufen war, hatte Eshetu Wondimu ein Rennen mit nur einer Sekunde Abstand verloren. Beide Male hieß der Sieger Patrick Makau Musyoki. Der Kenianer war am Sonntag allerdings nicht am Start. Ob er befürchtete, dass er erneut im Spurt verlieren könnte, als er in Berlin in der Schlussphase mit zwei anderen Läufern an der Spitze rannte, wurde Wondimu gefragt. „Patrick hat mich zweimal knapp geschlagen, aber er ist ein sehr starker Läufer. Ich wusste, dass ich eines Tages gewinnen würde, deswegen war ich heute zuversichtlich“, antwortete Eshetu Wondimu, der sich im Januar beim Dubai-Marathon als Dritter auf starke 2:06:46 Stunden gesteigert hatte.

„Als ich heute morgen sah, dass das Wetter nicht so gut werden würde, wusste ich, dass es schwer wird mit einer Zeit unter einer Stunde. Aber ich war mir sicher, dass ich gut laufen würde, denn ich mag Berlin und die Rennen hier. Deswegen würde ich auch gerne zum Berlin-Marathon am 26. September wieder kommen“, erklärte Eshetu Wondimu. Hinter dem Sieger, der eine Prämie von 2.500 Euro verdiente, blieben noch vier weitere Läufer unter 61 Minuten. Als bester Deutscher platzierte sich Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) auf Rang 19. Der 32-Jährige steigerte dabei seine Bestzeit um zwei Sekunden auf 63:57 Minuten.

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Sabrina Mockenhaupt Dritte