Matterhorn Ultraks

Erfolgreiche Trail-Premiere am Matterhorn

Knapp 1.000 Teilnehmer aus 30 verschiedenen Ländern nahmen am ersten Matterhorn Ultraks Trail Rennen in Zermatt teil. Über 46 km siegten Kilian Jornet und Emelie Forsberg.

Matterhorn Ultraks - die Bilder: 8 Fotos

Matterhorn Ultraks

Wunderschöne Wege schlängeln sich durch kleine Weiler und Wälder sowie an verschiedenen Seen vorbei.

Bild: Michael Portmann

Am Samstag, den 24. August 2013 waren Ausdauer, Schnelligkeit und Technik ohne Furcht vor dem Aufstieg auf 3.100 Meter Höhe gefragt: Über eine faszinierende Strecke mit ausgedehnten, freien Flächen und hohen Bergen führte zum ersten Mal der Matterhorn Ultraks. Hier konnten 16 km, 30 km oder 46 km gelaufen werden, das Matterhorn war dabei stets präsent. Knapp 1.000 Teilnehmer aus 30 verschiedenen Ländern nahmen am Rennen teil.

Die kürzere der Strecken, die zum Walliser Bergcup gehörte, konnte Oqubit Berhane aus Eritrea für sich entscheiden. Bei den Frauen siegte Laetitia Roux (FRA). Auf der 30 km Strecke setzte sich bei den Männern der Schweizer Stephan Wenk durch. Die Britin Tessa Hill gewann bei den Frauen.

Besonders spannend war das Flaggschiff des Matterhorn Ultraks: die 46 km Strecke, bei der die Gewinner der grössten Trailrennen der Saison gegeneinander antraten. Bei dieser vierten Etappe der Skyrunner® World Series wurde neben dem Einheimischen Martin Anthamatten (4. Platz) auch der diesjährige Gewinner des Sierre-Zinal, der Schweizer Marc Lauenstein (5. Platz), als Favorit gehandelt. Beide mussten schließlich aber dem Spanier Kilian Jornet weichen, der den Wettkampf noch vor seinem Landsmann Hernando Alzaga Luis Alberto und dem Italiener Golinelli Nicola gewann.

Der glückliche Sieger meinte kurz nach seinem Sieg: „Nachdem ich das Matterhorn am Dienstag bereits einmal bestiegen habe, fühlten sich meine Beine heute entsprechend schwer an. Ich legte dennoch einen guten Start hin und wählte schließlich die richtige Taktik, die es mir erlaubte meine Gegner hinter mir zu lassen“. Bei den Frauen entschied die Spanierin Emelie Forsberg das Rennen für sich und traf vor der Italienerin Silvia Serafini und ihrer Landsfrau Nuria Azpeleta Dominguez im Ziel ein.

Während die ersten Läufer noch trocken das Ziel erreichten, setzte am Nachmittag Regen ein. Die zahlreich erschienenen Zuschauer ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und genossen die Stimmung, die Musik sowie die übertragenen Live-Bilder, die sie direkt über die Leistungen der einzelnen Läufer orientierten. Bei ihrer Ankunft jubelte das Publikum den Athleten begeistert zu.

Besonders erfreut zeigte sich Michel Hodara, Organisator des Matterhorn Ultraks, über die Teilnahme der 93 Kinder, die am kostenlosen Kinderrennen an den Start gingen. „Uns ist es ein Anliegen, den Kindern die Freude am Laufsport zu vermitteln. Der Nachwuchs liegt uns besonders am Herzen. Schließlich befinden sich in diesem Kader die Weltmeister von morgen.“ Außerdem fügte Hodara an: „Angesichts der insgesamt hohen Anzahl an Teilnehmern ist die Zukunft des Rennens für uns sehr vielversprechend".

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