Leichtathletik-EM 2014 in Zürich

EM-Doppelstart von Sabrina Mockenhaupt

Bei der Leichtathletik-EM vom 12. bis 17. August 2014 in Zürich startet Sabrina Mockenhaupt über 10.000 m und im Marathon. Im Interview spricht sie über die Herausforderung eines Doppelstarts.

Sabrina Mockenhaupt in Frankfurt

Sabrina Mockenhaupt wird bei der EM zweimal an den Start gehen.

Bild: www.photorun.net

Sie werden bei der EM zweimal starten – welche Distanz ist wichtiger beziehungsweise über welche Strecke sind die Chancen besser?

Sabrina Mockenhaupt: Für mich sind beide Strecken gleich wichtig. Das sind zwei Wettkämpfe, bei denen ich das Optimum herausholen und mein volles Leistungspotenzial zeigen will. Die Chancen sind meiner Meinung nach sowohl über die 10.000 Meter als auch über die Marathonstrecke gleich.

War das Höhentraining in Davos eher auf die 10.000 m oder den Marathon ausgerichtet und wie ist Ihre Form?

Sabrina Mockenhaupt: Ich bin in einer guten Verfassung und absolut zufrieden mit meiner aktuellen Form. Das gilt es nun, bis zur EM zu konservieren, um dort bestmöglich die beiden Läufe bestreiten zu können. In Davos bestand das Training aus einer Kombination für beide Strecken.

Kamen die Trainingspläne in der EM-Vorbereitung vom italienischen Coach Renato Canova, und welche Rolle spielte Bundestrainer Wolfgang Heinig in Davos?

Sabrina Mockenhaupt: Das Training habe ich vorher mit meinem neuen Betreuer Egon Bröcher von der SG Wenden abgesprochen. In Davos fand dann ein enger Austausch mit Katrin Dörre-Heinig statt, und wir haben gemeinsam überlegt, wie wir am besten das Marathon-Training mit meinen 10.000-Meter-Einheiten kombinieren können. Ich habe dann im Grunde das komplette Marathon-Programm mitgemacht und zusätzlich noch Geschwindigkeitseinheiten absolviert. Das hat super geklappt! Ich vertraue zurzeit auf mich und meine langjährige Erfahrung. Wenn ich Hilfestellungen benötige, hole ich mir die.

Was sind die Ziele bei der EM?

Sabrina Mockenhaupt: Platzierungsziele habe ich mir keine vorgenommen. Für mich ist wichtig, auf den Punkt da zu sein und das Trainierte auch umzusetzen.

Es wird erst Ihr zweiter Marathonstart bei einem Meisterschaftsrennen nach der WM 2009. Im vergangenen Jahr sind Sie jedoch in Boston und New York gelaufen, wo teilweise ähnliche Bedingungen wie bei einem Meisterschaftsrennen herrschen. Können die Erfahrungen aus Amerika in Zürich helfen?

Sabrina Mockenhaupt: Natürlich, die können mir auf jeden Fall sehr hilfreich werden. Zumal auch einige Starterinnen in Zürich dabei sein werden, gegen die ich auch in Amerika gelaufen bin.

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