Camp in Andalusien - mit Video

Eine Campwoche wie im Bilderbuch

Die 49 Teilnehmer des RUNNER'S-WORLD-Camps in Conil erlebten ein Camp wie im Bilderbuch. Mit tollen Trails entlang der Steilküste und sonnigen Strandläufen. Jetzt mit Video!

RUNNER'S-WORLD-Camp Conil 2014
Trail-Run zum Coniler Leuchtturm

Trail-Run zum Coniler Leuchtturm - und zurück.

Bild: RW

Eine Woche lang Sonne beim RUNNER'S-WORLD-Camp

Wenn eine Woche zu schnell rumgeht, ist das meistens ein gutes Zeichen. Vielen der 49 Teilnehmer erging es nach eigener Aussage genau so im RUNNER'S-WORLD-Camp in Conil. Dort im Süden Spaniens, zwischen Cádiz und Gibraltar, trainierten sie eine Woche lang bei sommerlichen Temperaturen von 20 Grad und ständigem Sonnenschein auf den unterschiedlichsten Routen, die für jeden Geschmack das Richtige bereithielten: angefangen vom Traillauf entlang der Steilküste mit Blick auf den Atlantik, Footing und Tempoläufe am Strand bis hin zu Läufen auf Asphalt entlang der Promenade oder durchs leicht profilierte andalusische Hinterland.

Nach Ankunft der Teilnehmer im Laufe des Samstags startete die Camp-Woche am Sonntag mit einem Dauerlauf in verschiedenen Leistungsgruppen. Für jeden Läufertypen - ob Einsteiger oder ambitionierte Leistungsläufer mit langjähriger Marathonerfahrung - fand sich eine Gruppe und Mitläufer. Und es wurde gleich zu Beginn trailig: Die Route des ersten Tages führte die Teilnehmer entlang der Steilküste auf einem roten Schotterweg zum Leuchtturm, der sich oberhalb des Coniler Hafens erhebt. Auf dem Weg dorthin laden viele Steintreppen zum Verweilen in einer der vielen Buchten ein. Doch die Camp-Teilnehmer blieben hartnäckig, streiften den umliegenden Pinienwald und genossen den Ausblick auf das türkisfarbene Wasser des Atlantiks.



HFmax-Test und Tempoläufe am Strand

Am Tag darauf stand schon das zweite Highlight auf dem Programm: HFmax-Test und Tempoläufe auf dem weichem Sandboden am Strand, der sich nur wenige Gehminuten vom Vier-Sterne-Hotel Gran Conil befindet. Zunächst ermittelten alle Teilnehmer ihre maximale Herzfrequenz mithilfe eines Stufentests. Daran schloss sich ein Intervalltraining in Gruppen an. Das Tempo gaben Coach Sonja von Opel und Chefredakteur Martin Grüning vor und ermittelten es über die 10-km-Bestzeit der Teilnehmer, sodass am Ende ein forderndes, aber nicht überforderndes Tempotraining in die Trainingstagebücher eingetragen werden konnte. Abgerundet wurde das Programm durch ein ausgiebiges Stretching und langsames Auslaufen am Nachmittag, denn schon zwei Tage später stand der lange Lauf auf dem Programm.

Müde Muskeln machte Coach und Camp-Leiterin von Opel jeden Morgen mit ihrem "Hell und wach" wieder munter und locker. Kurz nach sieben Uhr versammelte die Laufexpertin eine Vielzahl der Camp-Teilnehmer um sich herum am Pool, um von dort aus zum Strand aufzubrechen. Langsame und kurze Laufpassagen wechselten sich im Antlitz des Sonnenaufgangs mit Atemübungen, Lockerungsübungen für die Fuß-, Bein- und Armmuskulatur ab. An zwei Tagen in der Woche lud von Opel zusätzlich zum Functional Training, einem Krafttraining speziell auf die Bedürfnisse von Läufern zugeschnitten.

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Bildergalerie: RUNNER'S-WORLD-Camp Andalusien 2014 - Woche 2
Foto: A. Klippstein / Sonja v. Opel

Tolle Stimmung beim langen Lauf.

Bild: RW

Tolle Stimmung beim langen Lauf.

Langer Lauf in El Palmar im RUNNER'S-WORLD-Camp

El Palmar ist ein kleiner und malerischer Strandort, der rund 5 Kilometer von Conil entfernt liegt. Hier treffen sich vor allem Surfer, die das Strandbild prägen. Aber auch für Läufer hält dieser Ort etwas Passendes bereit: Rund 3,5 Kilometer lang schlängelt sich die asphaltierte und flache Promenade von El Palmar am feinsandigen Sandstrand mit Zugang zum Meer entlang - perfekt für eine Pendelstrecke beim langen Lauf. Nicht nur, dass auch bei hohen Temperaturen eine optimale Flüssigkeitsversorgung durch eine zentrale Getränke- und Verpflegungsstelle garantiert werden konnte, Läufer und Gruppen konnten sich obendrein finden, zusammen laufen, klatschten sich gegenseitig ab und fanden füreinander motivierende Worte.

Ergänzt wurde das Laufprogramm durch Vorträge am Abend, bei denen Sonja von Opel, Chefredakteur Martin Grüning und Equipment-Experte bei RUNNER'S WORLD Urs Weber ihr Fach- und Insiderwissen zu den Themen Motivation, Training, Ernährung und Ausrüstung verständlich aufbereitet an die Zuhörer weitergaben. Wer im Camp einmal einen neuen Laufschuh probieren wollte, für den hielt Brooks die aktuellen Modelle zum Testen bereit.

Traditionell erwartet die Teilnehmer am vorletzten Camp-Tag der 5-km-Abschlusslauf, bei dem regelmäßig die Früchte der Campwoche geerntet werden - Bestzeiten sind keine Seltenheit. Die schnelle, asphaltierte Strecke durchs Hinterland brachte jeden Teilnehmer an die eigene Grenze, aber entlohnte mit Glücksgefühlen im Ziel. Dann lag eine Woche und ein abwechslungsreiches Programm für Einsteiger und Ambitionierte im spanischen Conil hinter den 49 Teilnehmern des RUNNER'S-WORLD-Camps. Läufer mit klar definierten Zielen kamen genauso auf ihre Kosten wie solche, die einfach mal Camp-Luft schnuppern wollten oder in Conil den Laufeinstieg fanden. Am Ende liefen sie alle ins 5-km-Ziel - der eine zwar etwas schneller als der andere, aber darum ging es wenig später schon nicht mehr, Thema waren dann nur noch die gemeinsamen Lauferlebnisse in und um Conil.

Woche zwei: Die "Light"-Woche

Die "Light"-Woche im RUNNER'S-WORLD-Camp Andalusien war der krönende Abschluss der diesjährigen Frühjahrs-Camps und eine besondere Mischung aus Urlaub und Laufen. Das Wetter in Conil war durchgehend sonnig und nur beim langen Lauf am Mittwoch sorgte der für die Gegend typische Westwind für eine zusätzliche Kraft-Ausdauer-Komponente. Am Wettkampf-Freitag bot der spanische Himmel ein wenig kühles Nass von oben. Ansonsten war das Motto: Trainieren unter blauem Himmel! Wie in allen anderen Camp-Wochen war die Trainingswoche akzentuiert und Belastungstage wechselten sich mit Erholungstagen ab. Das morgendliche Mobilisationsprogramm am Strand war dabei genauso wohltuend, wie die schweißtreibenden Kraftübungen zur Musik auf dem Kunstrasenplatz. Der Unterschied besteht vor allem im Abendprogramm, das keine Vorträge vorsieht – ein „Get together“ ist jedoch erwünscht und wird auch von den Teilnehmern genutzt. Die schönsten Fotos der zweiten Woche präsentieren wir in der Fotogalerie weiter oben.

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