Cross-WM

Duell zwischen Kenia und Äthiopien

Ein Kampf zwischen Kenia und Äthiopien ist bei den Frauen über die 8-km-Strecke zu erwarten.

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Bild: photorun.net

Die schärften Konkurrenten der Kenianer kommen traditionell aus Äthiopien. Hier gewann der 22-jährige Hunegnaw Mesfin den WM-Qualifikationslauf vor Imane Merga. Mesfin lief vor einem Jahr bei der WM auf Rang 20. Doch stärker ist vielleicht der erst 20-jährige Yenew Alamirew. Er sorgte in der Hallensaison für Furore, als er in Stuttgart das 3.000-m-Rennen in 7:27,80 Minuten gewann und damit zum drittschnellsten Läufer aller Zeiten in der Halle wurde.

Während im Team von Eritrea der Cross-Weltmeister von 2007, Zersenay Tadese, fehlt, schickt Uganda den WM-Dritten von 2010, Moses Kipsiro, wieder ins Rennen. Cross-Europameister Serhiy Lebid (Ukraine) startet ebenso nicht wie der Brite Mo Farah, der stattdessen in New York sein Halbmarathon-Debüt läuft.

Ein Kampf zwischen Kenia und Äthiopien ist bei den Frauen über die 8-km-Strecke zu erwarten. 2010 belegten Athletinnen dieser zwei Nationen die ersten neun Ränge bei der Cross-WM. Da den Äthiopiern die beiden ganz großen Stars – Tirunesh Dibaba und Meseret Defar – fehlen, dürften auch hier die Kenianerinnen im Vorteil sein: Linet Masai – die WM-Zweite von 2010 – zeigte in diesem Jahr bereits exzellente Cross-Form und gewann die WM-Trials in Nairobi vor der ebenfalls stark einzuschätzenden Vivian Cheruiyot. Äthiopiens derzeitige Nummer eins ist Meselech Melkamu, die im vergangenen Jahr WM-Dritte war. Für eine gute Platzierung gut ist die US-Meisterin Shalane Flanagan. Sie war 2010 als Zwölfte bereits die beste, nicht aus Afrika stammende Läuferin bei der Cross-WM.

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