Speed Trans Alp 2016

Drei Tage Trail-Herausforderung in den Alpen

Laufexpertin und Lebensläuferin Sonja von Opel wagte sich an das Abenteuer Alpenüberquerung: Drei Tage, 85 Kilometer und über 6.700 Höhenmeter im Anstieg.

Speed Trans Alp 2016 – Die Bilder
Speed Trans Alp 2016 - Das Team

Das hochmotivierte Team wird langsam nervös.

Bild: privat

Ankunft in Garmisch-Partenkirchen

Am Vortag des Rennbeginns, Freitag, 2.September 2016 fahre ich nach Garmisch-Partenkirchen zum SPORT QUARTIER, welches direkt bei der imposanten Skischanze liegt, am Eingang der Partnachklamm, meinem Lieblingstor zu den Alpen. Hier treffen wir uns: Fünf Teilnehmer, zwei Journalisten, von denen eine ich bin, zwei Fotografen, zwei Athleten von DYNAFIT und zwei Bergführer, die das Organisatorische wie unsere Unterkünfte und den Gepäcktransport übernehmen. Eingeladen hat DYNAFIT, damit diese kleine aber feine Gruppe von Berg- und Sportliebenden in drei Tagen von hier nach Meran läuft, quasi auf kürzestem Wege über die Alpen.

Weiche Knie vor dem Start des Speed-Trans-Alp-Run

Ich bin nervös wie ein Kind vor seiner ersten Achterbahnfahrt. Zwar bin ich einigermaßen fit im Moment und ja, ich habe auch ein paar Bergerfahrungen, aber ich bin noch nie drei Tage hintereinander durchgelaufen, schon gar nicht über die Alpen. 85 Kilometer und über 6000 Höhenmeter werden wir in den nächsten Tagen bewältigen und die beiden Athleten Javi Martin und Philipp Schädler werden auf uns aufpassen. Junge, die sehen ganz schön fit aus. Und nicht nur die, auch die Teilnehmer und selbst die beiden Fotografen lassen mich erahnen, dass das keine Wanderung wird, sondern wirklich ein Lauf! Ich freu mich.

Nach der Begrüßung beziehen wir Quartier im SPORT QUARTIER – coole Location, alles neu, alles sauber, viel Holz, es gibt Gruppenhäuser und Ferienwohnungen… perfekte Unterkunft für einen Start ins Abenteueralpenland. Wir gehen gemeinsam zum Abendessen und ich esse eine doppelte Portion Nudeln, denn morgen treffen wir uns um 6:15 Uhr zwar zum Frühstück, wollen aber spätestens um 7:00 Uhr los. Mit anderen Worten: Das, was ich morgen auf der ersten Etappe mit ihren 37 Kilometern benötige, will ich jetzt tanken. Meine Ausrüstung ist gepackt, die Stöcke wurden ausgemustert, denn ich bin das Laufen ohne Stöcke gewöhnt und Javi sagt, dass morgen nicht der Tag für Experimente ist. Hui, ich bin gespannt und kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.

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