Rotterdam-Halbmarathon

Dramatisches Finish nach rasantem Rennen

Gleich fünf Läufer blieben beim Rotterdam-Halbmarathon unter einer Stunde, der Zieleinlauf endete im Zweikampf.

Ein ebenso packendes wie hochkarätiges Finale gab es beim Rotterdam-Halbmarathon am Sonntag. Dabei setzte sich über die exakt 21,0975 km lange Strecke Patrick Makau Musyoki (Kenia) in 59:29 Minuten im Schlussspurt haarscharf gegen seinen zeitgleichen Landsmann Evans Cheruiyot durch.

Die beiden Kenianer Makau Musyoki und Evans Cheruyiot kamen zeitgleich mit 59:29 Minuten ins Ziel.

Bild: www.photorun.net

Bei zeitweilig starkem Wind und kühlen Temperaturen verpassten die beiden den Streckenrekord, den Cheruiyot selbst vor einem Jahr aufgestellt hatte, nur um zwölf Sekunden. Dritter wurde Wilson Chebet (Kenia) mit nur vier Sekunden Rückstand in 59:33 Minuten.

Bei dem einmal mehr hochklassig besetzten Rennen blieben noch drei weitere Läufer unter der Stunden-Barriere: Paul Kosgei (59:37 Minuten), Charles Munyeki (59:44) und Joseph Maregu (59:52) machten den kenianischen Durchmarsch in Rotterdam perfekt.

Vergleichsweise längst nicht so stark besetzt war das Frauenrennen. Dennoch gab es hier einen Streckenrekord: Lydia Cheromei (Kenia) lief auf der schnellen Strecke eine persönliche Bestzeit von flotten 68:35 Minuten und unterbot ihren eigenen Kursrekord um 38 Sekunden. Mit großem Abstand wurde die Holländerin Ilse Pol Zweite in 74:17 Minuten.