Lake Biwa-Marathon, Rom-Halbmarathon, Leverkusen

Die wichtigsten Läufe vom Wochenende im Überblick

Der Kenianer Samuel Ndungu gewann den Lake Biwa-Marathon in 2:09:08 Stunden. Beim Rom-Ostia-Halbmarathon blieb Robert Chemosin unter einer Stunde. Und in Leverkusen zeigte sich Sabrina Mockenhaupt topfit.

Straßenlauf "Rund um das Bayerkreuz" - Fotos
Lake Biwa-Marathon

Samuel Ndungu gewann im Regen den Lake Biwa-Marathon.

Bild: photorun.net

Starker Regen und teilweise Wind verhinderten schnellere Zeiten beim Lake Biwa-Marathon. Beim ältesten japanischen Rennen über die 42,195 km gewann der Kenianer Samuel Ndungu in 2:09:08 Stunden mit großem Vorsprung vor dem Marathon-Europameister Daniele Meucci. Der Italiener, der sein erstes Rennen über diese Distanz nach seinem EM-Triumph lief, wurde Zweiter mit 2:11:10. Rang drei belegte Ser-Od Bat-Ochir (Mongolei) in 2:11:18, Vierter wurde bei dem reinen Männer-Eliterennen Kazuhiro Maeda (Japan) mit 2:11:46.

Für den 26-jährigen Samuel Ndungu, der zeitweise in Japan lebte und daher die Sprache beherrscht, war es bereits der zweite Sieg am Lake Biwa nach 2012.

Schnelle Zeiten beim Rom-Ostia-Halbmarathon

Eine Reihe von hochkarätigen Ergebnissen gab es währenddessen beim Rom-Ostia-Halbmarathon. Der Kenianer Robert Chemosin gewann das Rennen in 59:37 Minuten mit nur zwei Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Simon Cheprot. Mit Geoffrey Kusuro (Uganda) blieb auch der drittplatzierte Läufer in 59:43 noch unter einer Stunde. Dies sind die schnellsten bisher in diesem Jahr erzielten Zeiten über die Halbmarathondistanz. Vierter wurde bei dem Lauf nach Ostia der Kenianer Leonard Langat mit 60:06 Minuten.

Bei den Frauen gab es eine äthiopische Siegerin: Amane Beriso gewann das Rennen in 68:43 Minuten vor vier Kenianerinnen, die alle noch Zeiten von unter 70 Minuten erzielten. Emily Ngetich wurde in 69:13 Zweite vor der zeitgleichen Sharon Cherop. Rang vier belegte Peninah Arusei mit 69:20, Fünfte wurde Sylvia Kibet (69:32).

10-km-Rennen Puerto Rico

in Das stets stark besetzte 10-km-Rennen in Puerto Rico gewann am Sonntag Sammy Kitwara, der bereits zum fünften Mal bei den „World’s Best 10k“ triumphierte. Der Kenianer lief 28:51 Minuten und war nur eine Sekunde vor seinem Landsmann John Mwangangi im Ziel. Rang drei belegte Stephen Sambu (Kenia) mit 28:56. Vergleichsweise stärkere Zeiten gab es bei den Frauen. Hier gewann die Äthiopierin Belaynesh Oljira in 31:57 knapp vor Cynthia Jerotich (Kenia), die eine Sekunde später ins Ziel lief. Dritte wurde Betsy Saina (Kenia) mit 32:07.

Sabrina Mockenhaupt überzeugt beim Lauf "Rund um das Bayerkreuz"

In Deutschland testete währenddessen Sabrina Mockenhaupt zwei Wochen vor ihrem Start beim New York-Halbmarathon ihre Form. Die Läuferin der LG Sieg gewann konkurrenzlos den Lauf Rund um das Bayerkreuz über 10 km in Leverkusen und erzielte dabei ordentliche 32:40 Minuten. Einen ausführlichen Bericht und Fotogalerie finden Sie hier: Rund um das Bayerkreuz.

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