5. Staffel-Marathon Waldbreitbach

Die vier "Teletubbies" dominierten in 2:15:15 Stunden

45 Staffeln und 9 Einzelläufer kamen beim 5. Staffel-Marathon in Waldbreitbach ins Ziel. Die Staffel "Teletubbie-Cool Runnings" siegte in 2:15:15 Stunden.

Die Staffel

Die Staffel "Grathoff-Family" im Ziel.

Bild: Veranstalter

Nachdem sich der Nebel beim 5. Staffel-Marathon am 3. Oktober in Waldbreitbach verzogen hatte, drehten die knapp 300 Läufer bei herrlichem Sonnenschein und Livemusik an der Strecke abwechselnd ihre 2 km-Runden.

In der Siegerstaffel "Teletubbie-Cool Runnings" hatten sich vier junge leistungsstarke Langstreckenläufer aus drei verschiedenen Leichtathletik-Gemeinschaften des LV Rheinland zusammen gefunden. Markus Schweikert und Christian Koch (LG Maifeld-Pellenz), Mirco Zenzen (LG Vulkaneifel) und Moritz Beinlich (LG Rhein-Wied) kamen nach 2:15:15 Stunden überlegen ins Ziel. Sie liefen die 2 km- Runden abwechselnd in sehr gleichmäßig hohen Tempo und hatten lange noch den Streckenrekord von 2:13:50 im Auge. Dieser wurde allerdings von sieben Staffelteilnehmern erzielt.

Die RSG Montabaur war gleich in drei Wertungen erfolgreich. Die STEULER TRIBoys waren in der Jugendwertung mit 2:39:52 erfolgreich, was auch Gesamtplatz 5 bedeutete. Die TRIKidspapas siegten mit 2:43:28 in der Seniorenwertung. Die TRILadies benötigten als schnellstes Frauenteam 3:00:20 Stunden für die Marathonstrecke. Die Mixed-Wertung ging 2:42:34 an die LLG St. Augustin.

Livemusik beim Staffel-Marathon Waldbreitbach

Die Läufer hatten bei herrlichem Wetter und spannenden Rennverläufen in den einzelnen Wertungen viel Spaß. Sie wurden unterwegs auf der Strecke durch Waldbreitbach von Livemusikgruppen angefeuert und die Erfolgreichsten mit Pokalen, Medaillen und Geldpreisen belohnt. Beachtenswert auch die Grathoff Family aus Dattenberg. Vater, Mutter und zwei Söhne (U12) benötigten nur 3:48:53 Stunden für die Marathondistanz.

Schnellster Einzelläufer war Dirk Karl von der TSG Grünstadt in neuer Streckenrekordzeit von 3:03:16 h vor Fritz Waddey (Wiedtalräuber, 3:09:51) und Holger Nickolaus von der LG Rhein-Wied (3:17:21).