Beat the sun 2015

Die Sonne um 38 Minuten geschlagen

Beim Beat the sun 2015 am 21. Juni lieferten sich Team Amerika und Team Südeuropa ein knappes Rennen beim Lauf gegen die Sonne.

Beat the sun 2015

Auch wenn keine Sonne zu sehen ist, saß sie den Läufern beim Beat the sun im Nacken.

Bild: asics

Es war ein knappes Rennen, das sich am Ende in Chamonix, am Fuße des Mont Blanc abspielte. Beim Beat the sun 2015 musste sich Team Südeuropa um gerade einmal zehn Meter hinter dem Team Amerika geschlagen geben. Letzteres feierte seinen Sieg mit einem extra Lauf durch die französische Stadt.

Beat the sun mehr als nur ein Trail

Bei diesem Laufevent stellt man sich einem außergewöhnlichen Gegner: Die fünf Sechser-Teams, die jeweils aus drei Profi-Athleten und drei Freizeitläufern, die unter knapp 10.000 Bewerbern ausgesucht wurden, bestehen kämpften bei diesem Run gegen die Sonne.

Am 21. Juni fiel bei Sonnenaufgang um 5.44 Uhr der Startschuss in Chamonix. Von da an hatten die fünf Teams Amerika, Afrika, Südeuropa, Nordeuropa und Asien-Pazifik genau 15 Stunden, 41 Minuten und 35 Sekunden Zeit um den Mont Blanc zu umrunden. Dabei galt es eine Strecke von 150 km auf der es 8.370 zu überwindende Höhenmeter gab hinter sich zu bringen. Die Teammitglieder mussten jeweils zwei Abschnitte der 13-teiligen Strecke absolvieren.

Schnee, Regen, Sonne. Beim Beat the sun 2015 war jede Wetterlage mit dabei.

Bild: asics

Strecken-All-Rounder beim Beat the sun 2015

Als sei dies nicht schon hart genug mussten die Extremläufer Temperaturunterschiede von bis zu 30 °C, Schnee, Regen und Wind auf sich nehmen und mit den unterschiedlichsten Streckenbeschaffenheiten umgehen.

Am Ende siegte das Team Amerika unter der Teamkapitänin Megan Kimmel in einer Zeit von 15:03:10 Stunden. Dabei saß ihnen nicht nur die Sonne im Nacken, sondern auch das Team Südeuropa, dass nur vier Sekunden später (15:03:14 Stunden) im Ziel einlief. Die Teams Asien-Pazifik (16:00:19 Stunden), Afrika (16:30:32 Stunden) und Nordeuropa (17:10:59 Stunden) kamen allesamt nach Sonnenuntergang ins Ziel.

Am 26. September läuft um 11.30 Uhr auf SPORT1 eine Dokumentation zum Rennen.