New York und San Francisco

Die Kenianer haben die Nase vorn

Patrick Makau Musyoki siegte in New York, John Korir gewann den Bay to Breakers in San Francisco.

Patrick Makau Musyoki bleibt im Olympiajahr weiter ungeschlagen, allerdings wird der Kenianer nicht in Peking starten. Am Wochenende triumphierte der 23-Jährige beim ,Healthy Kidney’ 10 km-Rennen im New Yorker Central Park.

Patrick Makau Musyoki war auch in New York nicht zu schlagen.

Bild: photorun.net

Eigentlich wollte Patrick Makau Musyoki im Central Park den Streckenrekord des US-Amerikaners Dathan Rizenhein brechen, der vor einem Jahr mit 28:08 Minuten gewonnen hatte. Doch dazu reichte es am Ende nicht ganz.

Der Kenianer übernahm zwar vom Start weg die Initiative und lag schnell in Führung, doch im letzten Drittel des Rennens verlor er an Fahrt. Makau Musyoki hatte die Hügel im Central Park unterschätzt. Doch mit 28:19 Minuten lag er am Ende immer noch deutlich vor den Konkurrenten.

Im letzten Teil des Rennens hatte der Brasilianer Marilson Gomes dos Santos den Abstand zu Makau Musyoki verkürzen können. Der New York-Marathon-Sieger von 2006 wurde schließlich Zweiter in 28:31 Minuten. Rang drei belegte Richard Kiplagat (Kenia) in 29:08.

Einen kenianischen Doppelsieg gab es beim traditionsreichen ,Bay to Breakers’ in San Francisco. Das Rennen, das 1912 seine Premiere hatte und zum 97. Mal gestartet wurde, ist mit rund 65.000 Teilnehmern einer der größten Straßenläufe der Welt. Über 100.000 Zuschauer säumten die hügelige 12-km-Strecke.

Vorjahressieger John Korir triumphierte am Sonntag zum zweiten Mal in Folge beim ,Bay to Breakers’. Der 32-jährige Kenianer war nach 34:24 Minuten im Ziel und hatte einen Vorsprung von vier Sekunden auf den Marokkaner Ridouane Harroufi. Dritter wurde mit deutlichem Rückstand Korirs Trainingspartner John Yuda (Tansania) in 35:03 Minuten. Samuel Ndereba, der jüngere Bruder der Marathon-Weltmeisterin Catherine Ndereba, wurde mit 36:04 Minuten Fünfter.

Schnellste Frau war in San Francisco Lineth Chepkurui. Die erst 20-jährige Kenianerin triumphierte mit großem Vorsprung in 39:20 Minuten vor ihren Landsfrauen Rose Kasgel (40:45) und Jane Kibii (41:42).