25 Kilometer von Berlin

Die Geschichte des BIG 25 in Berlin

Die Highlights der letzten 30 Rennen. Eine Geschichte des BIG 25 in Berlin.

3.250 Läufer starteten bei der Premiere 1981. Die beiden Türken Mehmet Yurdadön und Mehmet Terzi liefen damals nach 1:16:59 Stunden Hand in Hand ins Ziel. Bei den Frauen siegte die Französin Yonille Audibert in 1:36:35. Dass es gleich im ersten Jahr zwei Läufer gab, die gemeinsam als Gewinner durch das Ziel liefen, passte zum Konzept der französischen Organisatoren. Denn sie wollten mit dem Rennen ihre freundschaftliche Verbundenheit zu der Berliner Bevölkerung dokumentieren. Die Soldaten der westlichen Alliierten bildeten während der ersten zehn Jahre einen nicht unerheblichen Anteil am immer größer werdenden Teilnehmerfeld.

Den Höhepunkt, was die Beteiligung anging, erlebten die ,25 km de Berlin’ 1990. Rund ein halbes Jahr nach dem Fall der Mauer rannten 14.300 Läufer aus aller Welt durch die Stadt. In der Folge gab es einen deutlichen Teilnehmerrückgang bei der zeitweilig größten Laufveranstaltung Deutschlands. Doch in den vergangenen Jahren hat sich das Rennen wieder besser entwickelt und die Teilnehmerzahlen stiegen auf rund 10.000. Spitzensportlich hat das 25-km-Rennen bereits viermal Weltrekorde bei den Männern produziert. Zuletzt fiel diese Marke im Olympiastadion vor sechs Jahren: Paul Kosgei erreichte das Ziel nach 1:12:45 Stunden. Die Zeit des Kenianers ist nach wie vor der offizielle Weltrekord. Gemessen an den beiden Siegzeiten im Mai 2009 waren jene BIG 25 Berlin das hochklassigste 25-km-Rennen aller Zeiten. Matthew Koech (Kenia) triumphierte in 1:13:24 während seine Landsfrau Peninah Arusei mit 1:22:31 einen Kursrekord etablierte, der nur 18 Sekunden vom Weltrekord

Die Weltrekorde bei den BIG 25 Berlin

1993 Tendai Chimusasa (ZIM) 1:14:25
1997 Kenneth Cheruiyot (KEN) 1:13:58
2001 Rodgers Rop (KEN) 1:13:44
2004 Paul Kosgei (KEN) 1:12:45

Text: race-news-service.com

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BIG 25 in Berlin feiert Jubiläum