Formtest

Deutsche Marathonasse auf kurzen Distanzen aktiv

Die Marathonasse Sören Kah und Irnia Mikitenko testeten ihre Form bei kurzen Straßenläufen.

sören kah

Sören Kah wird erneut den BMW Frankfurt-Marathon laufen.

Bild: photorun.net

Eine Reihe von deutschen Top-Marathonläufern testeten am vergangenen Wochenende bei kürzeren Straßenrennen ihre Form. Sören Kah (LG Lahn-Aar Esterau) ging dabei gleich zweimal an den Start: Am Freitagabend setzte er sich zunächst beim Neusser Sommernachtslauf über 5 km in 15:33 Minuten durch. Einen Tag später gewann er einen Halbmarathon in Leverkusen mit 66:58. Nachdem Sören Kah im Frühjahr verletzungsbedingt keinen Marathon laufen konnte, bereitet er sich langfristig auf den BMW Frankfurt-Marathon vor. Das Rennen findet am 27. Oktober statt. In Frankfurt hatte Sören Kah im vergangenen Jahr mit 2:13:57 Stunden seine persönliche Bestzeit aufgestellt. In Neuss hatte am Freitagabend Falk Cierpinski (SG Spergau) über 10 km den zweiten Platz belegt mit 32:05. Sieger war der Kenianer Jacob Kendagor in 31:54.

Einen zweiten Platz belegte am Sonntag Irina Mikitenko (Eintracht Frankfurt) beim Schweizer Frauenlauf. Über 5 km lief sie in Bern nach 16:18 Minuten über die Ziellinie. Hier gewann Viktoriia Pogorielska (Ukraine) mit 16:01. Irina Mikitenko, die beim neuen World Marathon Majors-Rennen in Tokio im Februar einen starken dritten Rang belegt hatte, bereitet sich auf einen schnellen Herbstmarathon vor. Das Ziel der 40-Jährigen wird es sein, den Masters-Weltrekord von 2:25:43 Stunden zu brechen.

Beim 10-km-Lauf in Oelde startete am Freitag Eleni Gebrehiwot (TV Wattenscheid). Die Äthiopierin, die künftig für Deutschland starten möchte und in Münster am 8. September Marathon laufen wird, wurde Vierte mit 34:21 Minuten. Marathon-Nachwuchshoffnung Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt) belegte bei diesem Rennen Rang acht mit 36:00 Minuten. Schnellste Frau war die Kenianerin Agnes Mutune mit 32:25. Bei den Männern lief Bahn-Langstreckler Arne Gabius (LG Stadtwerke Tübingen) auf Platz sieben. Eine Woche nachdem er bei seinem 10.000-m-Debüt in Eugene ausgestiegen war, benötigte er in Oelde 29:01 Minuten. Hier gewann der Kenianer Philip Langat mit 28:19.