Olympische Spiele

Deutsche Läufer verpassen Einzug ins olympische Finale

Trotz guter Leistung im Halbfinale, reichte die Zeit von Arne Gabius über die 5.000 Meter und Corinna Harrer über die 1.500 Meter für die Finalteilnahme nicht aus.

Arne Gabius

Arne Gabius kämpfte in London, doch es reichte nicht für das Finale.

Bild: photorun.net

Arne Gabius (LAV Stadtwerke Tübingen) und Corinna Harrer (LG Telis Finanz Regensburg) haben bei den Olympischen Spielen in London die Finalrennen verpasst. Die letzten beiden deutschen Athleten, die noch im Rennen eines Laufwettbewerbes bei Olympia waren, zeigten jedoch im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine gute Leistung.

Arne Gabius hatte etwas Pech, dass sein Vorlauf über 5.000 m deutlich langsamer war als das Rennen danach. Da sich aus den zwei Vorläufen jeweils die fünf Erstplatzierten sowie noch jene fünf Läufer qualifizierten, die aus beiden Rennen die nächstbesten Zeiten erreichen, reichte ihm der siebente Rang nicht. In 13:28,01 Minuten kam Arne Gabius ins Ziel. Unmittelbar vor ihm war der Kenianer Edwin Soi ins Ziel gelaufen, der damit ebenfalls den Finaleinzug verpasste. Hinter Arne Gabius wurde mit dem Italiener Daniele Meucci ein starker europäischer Läufer Achter. „Ich habe taktisch doch ein paar Fehler gemacht“, erklärte Arne Gabius und fügte hinzu: „Ein, zwei Plätze weiter vorne hätte ich noch sein können – schade.“

Ohne Mühe qualifizierte sich Mo Farah für das Finale, das am Sonnabend stattfindet. Der Brite will nach dem 10.000-m-Gold auch über 5.000 m siegen und damit Sportgeschichte schreiben. Erwartungsgemäß nicht am Start war der Titelverteidiger Kenenisa Bekele (Äthiopien). Der Weltrekordler war im 10.000-m-Finale Vierter und ist nach wie vor nicht in Topform. Für die 5.000 m hatten ihn die Äthiopier als Ersatzläufer nominiert – und bei dieser Rolle blieb es dann auch.

Im Halbfinale über 1.500 m erreichte Corinna Harrer Rang sieben mit 4:05,70 Minuten. Sie hätte in ihrem Rennen Fünfte werden müssen, um das Finale zu erreichen. Viel fehlte nicht am Ende, doch die vor ihr laufenden Athletinnen waren einfach stärker. „Ich denke, ich habe hier das bestmögliche herausgeholt und bin zufrieden. Es war gigantisch, hier in London zu laufen“, erklärte Corinna Harrer. Das Olympiastadion war auch am Mittwoch mit 80.000 Zuschauern ausverkauft.

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