Inklusionslauf Berlin 2014

Der etwas andere Lauf

Gemäß dem Motto "Gemeinsam aktiv für die gute Sache" sollen beim Inklusionslauf Berlin Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Spaß und Freude an der Bewegung finden.

Erster SoVD-Inklusionslauf 2014 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin

Die Sportveranstaltung besteht aus verschiedenen Wettbewerben für Menschen mit und ohne Behinderung.

Bild: Veranstalter

Der Inklusionslauf 2014

Der Sozialverband Deutschland e.V. plant am Samstag, den 28.06.2014 einen Bewegungs- und Sportwettbewerb, den ersten SoVD-Inklusionslauf 2014 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin, dem ehemaligen Flughafengelände. Der Inklusionslauf soll das Thema Inklusion in den Fokus der Öffentlichkeit bringen, indem Menschen mit und ohne Behinderung miteinander Sport treiben.

Der Inklusionslauf ist eine Kombination aus verschiedenen Wettbewerben für Menschen mit und ohne Behinderung. Mitmachen kann jeder, der Spaß, Freude und Wohlwollen an der Bewegung hat und auf seine individuelle Weise laufen oder fahren kann. Gemäß dem Motto „Gemeinsam aktiv für die gute Sache“ sollen alle sporadisch und individuell Sport treibenden Menschen angesprochen werden. Alle Erlöse gehen zu Gunsten eines Projektes mit inklusiver Idee.

Die Veranstaltung ist für 750 Teilnehmer konzipiert und steht allen Interessierten, insbesondere behindertensportlich Aktiven aus Verbänden und Initiativen bundesweit offen. Die Wettbewerbe (Bambinilauf, Staffellauf 4 x 400 m, 5 km, 10 km) werden von einem bunten Rahmenprogramm begleitet, das vom Sportmoderator Rafael Treite moderiert wird. Die Moderation wird von einem Gebärdensprachdolmetscher simultan übersetzt.

An folgende Menschen richtet sich unsere Einladung zur Teilnahme am Inklusionslauf:

  • Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung mit Freude an der Bewegung und an Wettbewerben)
  • Breitensportinteressierte (Sportvereine, Lauftreffs, Behindertensportvereine usw.)
  • Familien, Lebensgemeinschaften, Singles

SoVD-Inklusionslauf 2014 am 28.06.2014 ab 12 Uhr auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof in Berlin.

Bild: Veranstalter

Was ist Inklusion?

Inklusion erfordert ein erhebliches Umdenken in Deutschland. Nicht mehr der einzelne behinderte Mensch muss sich anpassen, um bei Regelangeboten und in Regeleinrichtungen dabei sein zu können. Stattdessen müssen sich die umgebenden, gesellschaftlichen Strukturen ändern. Sie müssen von vornherein so ausgestaltet sein, dass Menschen mit Behinderungen dabei sein und ihre Teilhaberechte verwirklichen können. Das bedeutet große Veränderungen für viele Lebensbereiche:

  • Regelschulen müssen sich endlich verändern. Sie müssen die Voraussetzungen schaffen, dass auch Kinder mit Behinderungen von vornherein dabei sein können. Vielfalt im Klassenzimmer muss ermöglicht und wertgeschätzt werden.
  • Menschen mit Behinderungen brauchen endlich gleiche Zugangschancen am Arbeitsmarkt. Sie sind noch immer überdurchschnittlich oft arbeitslos.
  • Barrieren müssen systematisch abgebaut werden – bauliche Barrieren, kommunikative Barrieren, aber auch die Barrieren in den Köpfen.

Diese Prominenten haben dem Inklusionslauf schon ihre Unterstützung zugesichert.

Homepage des Inklusionslaufs Berlin 2014:
www.inklusionslauf.de