Leser-Reporter Luzern Helmut Stiegler

Der Countdown vor dem Start

Bei der Ankunft in Luzern werden Helmut und seine Frau herzlich empfangen. Mit Katrin Dörre-Heinig stimmen sie sich auf das bevorstehende Rennen ein.

Leserreporter Helmut Stiegler Luzern Bild 2

So war das aber nicht geplant! Unser Leser-Reporter ließ sich vom Regen aber nicht die Laune verderben.

Bild: Privat

Dann ging es also am Samstag mit dem Auto und meinem Schatz nach Luzern. Dort angekommen waren meine Startunterlagen schon auf dem Zimmer (eine Service-Leistung für Hotelgäste). Wir wurden gleich sehr freundlich begrüßt: Herr Beat Schorno, der Renndirektor vom Luzern-Marathon, genannt „Beat“, kam auf uns zu und war super nett. Als Highlight des Tages gab es noch ein Meet and Greet mit Katrin Dörre-Heinig, eine ganz tolle Frau und Marathonläuferin, die in den 80er und 90er Jahren fast alle großen Marathons gewonnen hat, auch Berlin. Es gab Kaffee, Katrin hat auch Kekse und einige Tipps für den Lauf mitgebracht. Im Übrigen war sie auch Pacemakerin für die Halbmarathonstrecke und lief diese locker in 1:40 Stunden.

Nach einem ausgiebigen Abendessen und einem Spaziergang durch Luzern fielen wir müde ins Bett. Luzern ist echt der Hammer, egal ob bei Tag mit dem Vierwaldstättersee und den tollen Bergen oder bei Nacht, wunderschön beleuchtet.

Piep, piep, piep – um 6 Uhr am nächsten Morgen klingelt mein Wecker. Renntag! Aufstehen, duschen, anziehen. Dann zum 5-Sterne-Frühstück: Es wird alles angeboten, was man in der Früh nur so essen kann, und alles ist sehr lecker. Als Koch kann ich das ganz gut einschätzen. Dann nochmal ins Zimmer, Laufsachen anziehen, kurzer Wettercheck. Regen?! Das war so nicht ausgemacht, gestern hat doch noch die Sonne geschienen. Was hat Beat gesagt? In den Bergen wechselt das Wetter schnell. Da hat er wohl Recht. Also los, Regenjacke an und gegen 7.30 Uhr ab in Richtung Startgelände.

Dort ist alles super organisiert. Man darf gratis mit dem Schiff vom Hauptbahnhof zum Verkehrshaus übersetzen und spart sich so einen kilometerlangen Fußmarsch. Am Verkehrshaus erfolgt auch Startschuss und Zieleinlauf, da ist ganz schön was los. Circa 1.700 Marathonläufer, circa 7.000 für den Halbmarathon und ca. 2.000 Läufer für den 5 Mile Run tummeln sich dort und warten auf den Start. Letzterer wird gegen Ende der Veranstaltung auf den letzten 8 Rennkilometern ausgetragen, damit die langsameren Marathonläufer nicht so alleine sind. Finde ich eine tolle Idee.

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