Treppenlaufen

Der besondere Lauftipp: Mt.-Everest-Treppenmarathon

Treppenlaufen auf die etwas andere Art im sächsischen Radebeul bei Dresden.

Sächsischer Mt.-Everest-Treppenmarathon

In Shorts auf den Mount Everest.

Bild: Michael Müller

Radebeul bei Dresden ist nicht nur für Karl-May-Fans ein Pilgerort. Als besondere sportliche Attraktion gibt es dort die aus 397 Stufen bestehende historische Spitzhaustreppe, die vom Elbtal durch Weinberge auf eine Hoch­ebene führt. Anlässlich eines Besuchs der Leipziger Mount-­Everest-Ausstellung im Jahr 2004 erkannte Chris­tian Hunn, der den jährlich stattfindenden Spitzhaus-Treppen­lauf veranstaltete, dass es zwischen der Treppe und dem höchsten Berg der Welt eine eindeutige Korre­lation gibt: Hundertmal die Treppe hinauf entspricht in Höhen­metern exakt einer virtuellen Besteigung des Mount Everest vom Meeresniveau bis zum Gipfel in 8848 Meter Höhe. Aus der Idee ist mittlerweile ein Kultlauf geworden. Die Teilnehmer haben 24 Stunden Zeit, um die 39 700 Stufen hinauf und hinunter zu bezwingen. Die zurückgelegte Gesamtdistanz ergibt mit 84,39 Kilometern genau ­einen Doppelmarathon.

Seit 2005 findet dieser wohl extremste Treppenlauf der Welt statt. Den Rekord hält der dreifache Sieger Kurt Hess aus der Schweiz, der 2007 in weniger als 15 Stunden den Gipfel erreichte. Neben dem Alleingang gibt es auch die Möglichkeit, in einer Dreierseilschaft oder als Touristenstaffel mit bis zu 100 Läufern dieses liebevoll organisierte Rennen zu bewältigen.

2010 wird der Lauf am 17. und 18. April stattfinden. Auch wenn die Rennen bereits Monate vor dem Wettkampf ausgebucht sind, kann sich ­eine Anfrage beim Veranstalter noch lohnen: Meistens sind noch Startplätze in den Staffeln oder einer Dreiergruppe verfügbar. Mehr Infos gibt’s auf der Website: treppenlauf.de

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