Ausführliche Analyse

Das war die Towerrunning-Saison 2010

Die Towerrunning-Saison 2010 lief gut für die deutschen Läufer, allerdings bei weitem nicht so fantastisch wie 2009. Eine Analyse.

Melissa Moon

Weltcupsiegerin Melissa Moon beim Empire State Building Run Up.

Bild: New York Road Runners Club

Nachdem im Vorjahr fünf von sechs Podiumsrängen nach Europa gingen, konnten sich in diesem Jahr Treppenläufer aus allen drei im Towerrunning-Sport stark vertretenen Kontinenten (Europa, Nordamerika und Asien/Ozeanien) über Medaillen und Titel freuen. Der deutsche Eliteläufer Thomas Dold, der die Szene seit Jahren prägt, ließ die Konkurrenz in der aktuellen Saison oft verzweifeln und gewann mit 168

Punkten Vorsprung. Melissa Moon aus Neuseeland sicherte sich die Treppenlauf-Krone bei den Damen, den Nationentitel gewann das US-amerikanische Towerrunning-Team. Das deutsche Team konnte seinen Vorjahrestriumph somit nicht wiederholen, belegte aber den zweiten Rang vor Italien und Tschechien.

Der Mexikaner Javier Santiago verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um sieben Ränge von Platz 9 auf 2, Tomas Celko (Slowakei) verteidigte trotz einer langen Verletzungspause am Saisonende seinen dritten Vorjahresrang. Dass ihm dies gelingen würde, stand erst nach dem Weltcup-Finale in Bogota fest, wo der Amerikaner Jesse Berg nach einem spektakulären Rennen seine Medaillenchance knapp vergab und so am Ende nur um einen einzigen Punkt hinter Celko lag.

Auch bei den Damen war es durchaus eng: Während sich Sandra Nunez Castillo den zweiten Rang sichern konnte, gab es lange einen Dreikampf um den dritten Rang, bei dem auch die Vorjahres-Überraschungs-Dritte Marie-Fee Breyer eine große Rolle spielte. Die junge Athletin hatte am Ende aber doch das Nachsehen gegenüber Bronze-Medaillen-Gewinnerin Kristin Frey (USA) und der Italienerin Cristina Bonacina.

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