Drei unter 28 Minuten

Cross-Weltmeister Japhet Korir siegt beim Würzburger Residenzlauf

6.629 Teilnehmer liefen beim Würzburger Residenzlauf. Erster wurde Japhet Korir. Drei Kenianer unter 28 Minuten. 34:55 für Lisa Hahner.

Japhet Korir

Cross-Weltmeister Japhet Korir beim Zieleinlauf.

Bild: repecon

Bei der 25. Jubiläums-Auflage des Würzburger Residenzlaufes am 28. April 2013 bleiben drei Kenianer über 10 km unter 28 Minuten und bringen den Lauf wieder an die deutsche Spitze.

Immer wieder glänzte der Würzburger Residenzlauf mit Spitzenzeiten im „Lauf der Asse“. In ganz besonderer Weise auch am gestrigen Sonntag, als bei idealen Laufbedingungen gleich drei Läufer die Marke von 28 Minuten unterboten und dafür sorgten, dass der Würzburger Residenzlauf am Ende des Jahres deutschlandweit wieder weit vorne mit seinen Zeiten stehen dürfte.

Der 19-jährige Japhet Korir, der im vergangenen Jahr in Würzburg bereits Vierter war, löste sich in der letzten der vier Runden aus einer Spitzengruppe und gewann schließlich mit drei Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Richard Mengich (27:54). Mit Emmanuel Oliaulo (Kenia) blieb auch der drittplatzierte Läufer unter 28 Minuten (27:58). Vierter wurde der Sieger des Berliner Halbmarathons, Jacob Kendagor (28:08). Kenias Topläufer bestimmten das Geschehen an der Würzburger Residenz und belegten gleich die ersten 15 Ränge!

Die Spitzengruppe im Männerfeld beim Würzburger Residenzlauf.

Bild: repecon

Auch das Frauenrennen dominierten die Kenianerinnen, die die ersten sieben Plätze belegten. Schnellste war Agnes Mutune, die sich bereits in der zweiten Runde absetzte und nach 32:22 Minuten mit großem Vorsprung im Ziel war. Cynthia Chepchirchir (33:02) und Leonidah Mosop (33:04) folgten auf den Rängen zwei und drei. Beste deutsche Läuferin war Lisa Hahner, die nur eine Woche nach dem Hamburg-Marathon als Achte 34:55 Minuten lief. In Hamburg war sie trotz Sturz mit einer Zeit von 2:31:49 Stunden Vierte geworden.

Einmal mehr besonderen Applaus bekamen deutsche Athleten, die sich im „Lauf der Asse“ präsentierten und mit einer besonderen Herzlichkeit auf ihren vier Runden um das Weltkulturerbe begleitet werden. Bester Deutscher bei den Männern wurde Musa Roba-Kinkal, der für die LG Braunschweig startet und eine Zeit von 30:26 erzielte.

Ein Rekord knapp verfehlt wurde im Breitensport-Bereich: mit 1.912 Teilnehmern gingen bei 14 Grad und trockenem, windstillen Wetter fast so viele Athleten wie im Jahre 2010 (1.949 Teilnehmer) auf den klassischen 10-km-Hauptlauf. Die Siegerzeiten von Lokalmatador Dominik Karl (TV Ochsenfurt, 33:14) und Carmen Förster (SV 05 Würzburg, 37:54) sorgten auch hier für beste Stimmung bei den Gewinnern wie auch den fast 10.000 Zuschauern entlang der Strecke und auf dem Residenzplatz. Insgesamt brachte der 25. Würzburger Residenzlauf exakt 6.629 Teilnehmer auf die Strecke – eine Marke, die seit 1989 bisher nur zweimal höher lag.

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