4 Trails 2015

Caballero nicht zu stoppen

Auf der dritten Etappe der 4 Trails baut Miguel Ortega Caballero seine Führung souverän aus. Bei den Damen erwischt Zhanna Vokueva einen Sahnetag.

4 Trails 2015 Etappe 3 - Fotos
4 Trails Etappe 3

In Reih und Glied passierten die Teilnehmer der dritten Etappe der 4 Trails enge, aber wunderschöne Teilstücke der Strecke.

Bild: Tomás Ortiz-Fernandez

Auch der Sieger der dritten Etappe der Salomon 4 Trails heißt Miguel Ortega Caballero. Der Spanier, der bereits die Rennen an den beiden Vortagen für sich entscheiden konnte, war auch der Schnellste auf dem 37,5 Kilometer langen Teilstück von Weißbach nach Lofer in Österreich und konnte so seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausbauen. Auf Platz zwei im Gesamtklassement schob sich der griechische Titelverteidiger Dimitris Theodorakakos vor, der den Italiener Daniel Jung wie in der Tageswertung auf Platz drei verdrängte.

Für runnersworld.de war der Sportfotograf Tomás Ortiz Fernandez beim Trailrunning-Spektakel. Seine schönsten Bilder von der dritten Etappe der 4 Trails finden Sie in der Bildergalerie oberhalb dieses Artikels.

4 Trails: Schottin Helen Bonsor führt

Bei den Frauen sicherte sich die Russin Zhanna Vokueva ihren ersten Tageserfolg und kletterte damit auf Rang zwei der Gesamtwertung. Spitzenreiterin Helen Bonsor aus Schottland baute ihre Führung durch den zweiten Etappensieg aus, da die deutsche Bergmeisterin Tina Fischl als Tagesvierte mit knapp 18 Minuten Rückstand ins Ziel lief. Bei den Master Men übernahm der Liechtensteiner Josef Vogt die Spitzenposition vom Bad Reichenhaller Stefan Holzner.

Perfekte Bedingungen bei der dritten Etappe

480 Läufer wagten sich nach den anstrengenden Läufen an den beiden Vortagen auch auf die dritte Etappe. Dafür wurden sie mit perfekten Bedingungen belohnt: Bei Temperaturen um die 20 Grad und einem strahlend blauen Himmel fiel es den verbliebenen Teilnehmern nicht schwer, wieder den Laufschritt aufzunehmen.

Anspruchsvolle Strecke bei den 4 Trails

Nicht nur perfekte Bedingungen, sondern auch eine besonders herausfordernde Strecke erwartete die Läufer, die mit einem frühen Anstieg hinauf zum 1.467 Meter hoch gelegenen Ristfeuchthorn begann. Auf nur 3,7 Kilometer Strecke waren dabei 950 Höhenmeter zu überwinden - der bislang härteste und steilste Aufstieg bei der fünften Ausgabe der Salomon 4 Trails. Zudem sorgten steigende Temperaturen im Tal für extreme Verhältnisse. „Wie in der Sauna“, so die einstimmige Meinung. Und der Anstieg zum Ristfeuchthorn? „Das war echt brutal, besonders die Treppen“, meinte sogar Ausnahmeathlet Miguel Ortega Caballero.

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