BraveheartBattle 2014

BraveheartBattle 2014 noch härter

Zum fünfjährigen Jubiläum 2014 wird der BraveheartBattle noch härter. Eine längere Strecke mit noch mehr Hindernissen wartet auf die Teilnehmer.

BraveheartBattle 2013 – Die Fotos
BraveheartBattle 2014 Vorankündigung Highlight

Der BraveheartBattle wird 2014 noch härter.

Bild: Norbert Wilhelmi

Der BraveheartBattle ist mit 3.000 Teilnehmern und rund 20.000 Zuschauern das zweitgrößte Rennen dieser Art in Deutschland. Teilnehmer aus der ganzen Welt haben sich für das Spektakel am 8. März 2014 angemeldet. Die Strecke wurde im Vergleich zu 2013 erweitert: Statt 26 Kilometer hat der BraveheartBattle nun eine Länge von 28 Kilometern, die Teilnehmer müssen 50 statt 45 Hindernisse überwinden. Dennoch wird die Strecke, die querfeldein durch die raue Natur der Fränkischen Rhön führt, in groben Zügen derjenigen von 2013 entsprechen, als neuer Streckenabschnitt ist die historische Altstadt von Münnerstadt hinzugekommen. Die Teilnehmer müssen sowohl künstlich errichtete als auch natürliche Barrieren überwinden.

Unter den Naturhindernissen werden vor allem die bergigen Abschnitte verschärft. Sie tragen Namen wie „Killing Drill" oder „Heartbreak Ridge" und müssen auf steilerer und längerer Strecke mehrmals hinauf- und herabgeklettert werden – und das nicht etwa auf befestigten Wegen, sondern quer durch den Wald. Der Parcours führt die Läufer zudem durch schlammige Bereiche und Sumpfgebiete, durch Dornenhecken oder entlang unwegsamer Bachläufe. Auch die Wasserhindernisse nehmen wie immer beim BraveheartBattle viel Raum ein: Mindestens zehn Mal geht es durch den kalten, steinigen Fluss Lauer, und die Schwimm- und Tauchstrecke durch ein "Loch Ness" genanntes Regenrückhaltebecken bleibt eine der größten Herausforderungen für die Läufer. Es wird auch weiterhin beim BraveheartBattle keine sogenannten „Pussylanes" geben, wie sie bei anderen Läufen üblich sind. Alle Teilnehmer müssen die gleichen Hindernisse überwinden, auch die Wasserhindernisse, um zu beweisen, dass sie echte „Bravehearts" sind.

Bei den künstlichen Hindernissen gibt es ebenfalls Änderungen: Es wird weitere der mehrere Meter langen Schlammgruben geben. Sie sind für viele „Bravehearts" das schönste Hindernis, denn hier zeigen die Teilnehmer echten Teamgeist und helfen sich gegenseitig aus dem Matsch heraus, unabhängig davon, ob sie sich kennen und ob sie dadurch wertvolle Zeit verlieren. Stationen wie ein Stromhindernis, ein Feuerhindernis und Kletterhindernisse werden vergrößert, auch um Staus zu vermeiden.

Einzelkämpfer beim BraveheartBattle 2013
Die Teams beim BraveheartBattle 2013

Auch das Feuerhindernis wird 2014 erweitert.

Bild: Norbert Wilhelmi

Seit dem ersten BraveheartBattle im März 2010 ist der Lauf zu einer Kultveranstaltung geworden, die 3.000 Startplätze für die fünfte Ausgabe am 8. März 2014 sind seit Monaten ausverkauft. Joachim von Hippel, Organisator des Laufs, behält das bewährte Rezept des BraveheartBattle auch 2014 bei: Zwischen den Stationen mit natürlichen und künstlichen Hindernissen baut er lange Laufstrecken ein, bei denen die Sportler Ausdauer zeigen müssen, aber auch nach den vielen Wasserhindernissen bei meist frostigen Temperaturen wieder warm werden, ihren Laufrhythmus finden und den Blick in die Landschaft rund um Münnerstadt genießen können. Damit unterscheidet sich der BraveheartBattle von typischen Fun-Runs, bei denen sich in rascher Abfolge viele künstliche Hindernisse aneinander reihen.

„Diese Art Läufe ist derzeit sehr beliebt. Die Teilnehmerzahlen steigen, und mehr Formate kommen auf den Markt, zum Beispiel ‚Mud Runs‘ nach amerikanischem Vorbild, die europaweit stattfinden und überall gleich sind. Der BraveheartBattle unterscheidet sich von ihnen durch seine sehr individuelle, abwechslungsreiche Naturstrecke und den lokalen Bezug", wirbt Joachim von Hippel für seinen Lauf. „Einen Drill-Parcours aufbauen kann man überall, wir beziehen aber die natürlichen Gegebenheiten und die Sehenswürdigkeiten dieser Gegend sehr stark mit ein. Andere Veranstalter nutzen ein Freibad als Wasserhindernis, wir dagegen durchqueren mehrmals einen kalten, steinigen Fluss, dem wir aber auch über weite Streckenabschnitte durch das idyllische Lauertal folgen. Wir lassen die Läufer an den steilen Hängen des Michelsberg schwitzen, aber auch gezielt an der schönen Ruine der Michelskirche vorbeilaufen. Und zum fünfjährigen Jubiläum führen wir die Läufer und Zuschauer auf einem neuen Streckenabschnitt durch die historische Altstadt von Münnerstadt."

Die Teilnehmer des BraveheartBattle 2014 kommen aus ganz Deutschland. Wie bereits in den letzten Jahren zieht die Laufveranstaltung aber auch Teilnehmer aus dem Ausland an: Österreich, Schweiz und Luxemburg sind mit Teams und Einzelläufern stark vertreten, und auch die europäischen Länder Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien und Irland, Italien, Montenegro, Niederlande, Spanien, Türkei, Ukraine und Ungarn. Sogar von außerhalb Europas und aus Übersee kommen Bravehearts nach Münnerstadt: Läufer aus Argentinien, dem Iran, von den Falklandinseln aus den Vereinigten Staaten und sogar aus Australien werden im März 2014 dabei sein. Der jüngste angemeldete Starter ist 17, der Älteste 66. 10 Prozent der angemeldeten Läufer sind Frauen.

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