Kö-Lauf Düsseldorf 2010

Bestzeit auf der Shoppingmeile

Der Kenianer Daniel Chebii gewann den Düsseldorfer Kö-Lauf mit der schnellsten je in Deutschland gelaufenen Zeit.

Kö-Lauf Düsseldorf 2010

Daniel Chebii auf dem Weg zum neuen Streckenrekord.

Bild: Björn Waldeck

Ein Lauffest feierten Teilnehmer und Zuschauer beim Kö-Lauf. Optimales Wetter sorgte für ideale Bedingungen für die insgesamt rund 4.000 Läufer auf der Düsseldorfer Prachtmeile. Am Rande des zwei Kilometer langen Rundkurses bildeten über 20.000 Zuschauer und mehrere Sambabands eine prächtige Kulisse und sorgten für tolle Stimmung.

Mit der schnellsten je in Deutschland gelaufenen Zeit bei einem 10-km-Straßenrennen krönte Daniel Chebii die 23. Auflage des Düsseldorfer Kö-Laufes. Der 25-jährige Kenianer gewann das Rennen in 27:43 Minuten und unterbot den alten Kursrekord um zwölf Sekunden. Die bisher schnellste Siegzeit bei einem deutschen 10-km-Straßenlauf hatte der Leipziger Carsten Eich 1993 erzielt. Damals gewann er in Paderborn mit 27:47.

Aufgrund des idealen Wetters sah der für die Topathleten zuständige Christoph Kopp kurz vor dem Start eine reelle Chance, den 20 Jahre alten Kö-Streckenrekord des Kenianers Micah Boinett (27:55 Minuten) zu knacken. Kurzfristig lobte er in Absprache mit Race-Direktor Jan Winschermann eine zusätzliche Streckenrekordprämie von 1.000 Euro aus. Der Entschluss hatte den gewünschten Erfolg. „Ich hatte ein taktisches, langsames Rennen befürchtet. Doch aufgrund der Prämie wurde es dann von Beginn an sehr schnell“, sagte Christoph Kopp.

Bereits nach vier Kilometern begann sich dabei Daniel Chebii aus der Führungsgruppe zu lösen. Er lief den folgenden 2-km-Abschnitt in 5:27 Minuten und hatte damit bereits einen entscheidenden Vorsprung. Auch auf den folgenden vier Kilometern ließ der Kenianer kaum nach und gewann schließlich mit 50 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Patrick Kimeli (28:33). Dritter wurde Shadrack Kemboi (Kenia) in 28:35. Daniel Chebii feierte in Düsseldorf den bisher größten Erfolg seiner Karriere, die so richtig erst in diesem Jahr begonnen hat. Denn erst in diesem Frühjahr startete der Kenianer erstmals außerhalb seines Heimatlandes. Bereits beim Paderborner Osterlauf sorgte er dabei für eine Topzeit. Über 10 km war er zeitgleich mit dem Sieger in 27:51 Minuten Zweiter. Im Halbmarathon von Altötting gewann er eine Woche vor dem Kö-Lauf in 61:55 Minuten und auch in der Schweiz war Daniel Chebii bereits erfolgreich: Bei den 10 Meilen von Bern siegte der Kenianer in 48:52.

Noch längst nicht wieder in Form ist nach dem Europameisterschafts-Marathon von Barcelona Günther Weidlinger. Fünf Wochen nach dem harten Hitzerennen, bei dem der Österreicher nach großen Schwierigkeiten 18. wurde, ging er erstmals wieder an den Start. In 29:27 Minuten belegte Günther Weidlinger dabei Rang sieben. Nicht ganz so spektakulär wie der Lauf der Männer war das Rennen der Frauen in Düsseldorf. Hier siegte die Kenianerin Caroline Chepkwony in 32:40 Minuten deutlich vor Karolina Jarczynska (Polen/33:13) und ihrer Landsfrau Tabitha Gichia (33:42). Die frühere Top-Marathonläuferin Sonja Oberem, die für den veranstaltenden Verein Rhein-Marathon Düsseldorf startet, erreichte als Achte nach 36:39 Minuten das Ziel.

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