10 km Edinburgh

Benita Johnson wieder in Topform

Benita Johnson siegte in Schottland überlegen auf einer hügeligen 10-km-Strecke in 32:20 Minuten.

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Benita Johnson ist noch unentschlossen bezüglich der Strecke bei den Olympischen Spielen.

Benita Johnson hat sich mit einem Sieg über 10 km in Edinburgh zurückgemeldet. Die Australierin laborierte im Winter an einer Knieverletzung. Zwar war sie bei der Cross-EM-Ende März, die ebenfalls in Edinburgh stattgefunden hatte, an den Start gegangen und hatte Rang elf belegt sowie mit dem Team Bronze gewonnen. Aufgrund des Trainingsrückstandes hatte sie dann aber im April auf den Start beim London-Marathon verzichtet.

Jetzt siegte Benita Johnson in Schottland auf einer hügeligen Strecke überlegen in 32:20 Minuten vor Rose Cheruiyot (Kenia/32:33) und Aniko Kalovics (Ungarn/33:32).

Nach etwa 5 km forcierte Benita Johnson das Tempo und ließ die Konkurrentinnen hinter sich. „Das ist ein wichtiger Sieg für mich, denn darauf kann ich jetzt mit Blick auf die Olympischen Spiele aufbauen“, erklärte Benita Johnson, die noch nicht entschieden hat, welche Strecke sie in Peking laufen wird. „Ich werde in Ostrava im Juni ein 10.000-m-Rennen laufen und danach entscheiden, über welche Distanz ich bei Olympia starte.“ Sollte sie im Marathon an den Start gehen, wäre sie eine starke Konkurrentin für Irina Mikitenko.

Bei den Männern erlebte in Edinburgh der favorisierte Boniface Kiprop (Uganda) kurz vor dem Ziel eine Überraschung. Der Olympia-Vierte über 10.000 m von Athen 2004 wurde im Schlussspurt geschlagen von Bernard Kipyego. Der 21-jährige Kenianer war Kiprop auf den Fersen geblieben, als der 200 Meter vor dem Ziel den Spurt angezogen hatte. Anschließend überholte er Kiprop und siegte mit drei Sekunden Vorsprung in 28:59 Minuten. Dritter wurde der Franzose El Hassan Lahsinni in 29:03.