Paderborner Osterlauf

André Pollmächer auf gutem Weg

André Pollmächer lief über 10 km als bester Europäer auf dem elften Platz in 29:26 Minuten ins Ziel des 65. Paderborner Osterlaufs.

Paderborner Osterlauf

André Pollmächer (rechts) war schnellster Europäer über 10 km beim Paderborner Osterlauf.

Bild: Josef Rüter

Weder André Pollmächer noch Christian Glatting oder Last Minute-Nachmeldung Sabrina Mockenhaupt konnten beim 65. Paderborner Osterlauf die läuferische Demonstration der kenianischen Langstreckengarde verhindern.

Im mit über 3.300 Startern qualitativ und quantitativ vorzüglich besetzten 10-km-Lauf gewann der Kenianer Titus Mbishei nach einem spannenden Rennverlauf in 28:05 Minuten vor dem ugandischen Junioren-Cross-Vizeweltmeister Thomas Ayeko und acht Landsleuten. André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf e.V.) wurde als bester Europäer Elfter in 29:26. Bei den Frauen gewann Doris Changeywo (Kenia) in 32:03, Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) wurde hinter den beiden Kenianerinnen Esther Chemtai und Emily Chebet Vierte in 32:43 Minuten. Klicken Sie auch in unsere ausführliche Bildergalerie mit 246 Fotos vom Paderborner Osterlauf.

„Puh, das war anstrengend. Aber das ist genau das, was ich jetzt brauche“, wertete Sabrina Mockenhaupt ihr 10-km-Rennen beim Paderborner Osterlauf. „Unter den Bedingungen kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein. Vor allem, weil ich am Schluss noch einige Kenianerinnen einsammeln konnte.“

Kontrolliert laufen, das wollte die neben Irina Mikitenko beste deutsche Langstreckerin bei ihrem erst drei Tage zuvor vereinbarten Start in Paderborn. Und die kleine Siegerländern setzte im Rennen das um, was sie im kleinen Kreis zuvor als geplante Wettkampftaktik angekündigt hatte. „So ein Wettkampf wie heute ist besser als jedes Tempotraining. Ich weiß nun, wo ich stehe.“ Und sie freute sich vor allem über jene 32:43 Minuten-Zeit, die im Ergebnisprotokoll ausgewiesen wurde. „Bei der kontrollierten Renngestaltung war es wenigstens nicht so zäh wie sonst immer, wenn ich zu schnell anlief. Aber eines habe ich festgestellt: Ich muss mehr auf der Straße laufen, da tue ich mich derzeit doch noch schwerer als gedacht.“ Selbstkritische Worte der Sabrina Mockenhaupt, die nach einem Trainingsblock jedoch für zwei wichtige Rennen auf die 400-m-Rundbahn zurückkehren wird: zu den 10.000-m-Meisterschaften am 7. Mai in Essen und zum European 10.000-m-Cup Anfang Juni in Oslo.

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