Leser-Reporter Helmut Stiegler

Als Laufheld beim SwissCityMarathon in Luzern

Leser-Reporter Helmut Stiegler berichtet vom SwissCityMarathon 2013. Bei einer Laufhelden-Aktion gewann er einen Startplatz und lief in Luzern seinen fünften Marathon 2013.

Leserreporter Helmut Stiegler Luzern

Mit Finisher-Shirt nach dem Marathon: Helmut ist stolz auf seine Leistung in Luzern.

Bild: Privat

Ich lief am 29. September in Berlin, nachdem ich 2 Wochen zuvor in Kressbronn beim Internationalen Bodensee-Marathon mitgemacht hatte. In Berlin stellte ich meine aktuelle Bestzeit von 3:26 Stunden auf. Endlich unter 3:30 Stunden!

Drei Tage vor Berlin bekam ich eine E-Mail von RUNNER‘S WORLD: „Gratuliere Herr Stiegler: Sie haben in unserer Laufhelden-Aktion gewonnen!“ Damit durfte ich Ende Oktober noch einen Marathon laufen, Nummer 5 für 2013: Erst Freiburg, dann Wien, Kressbronn, Berlin und nun, hurra, ich bin in Luzern dabei, inklusive Übernachtung für 2 Personen im 5-Sterne-Hotel Schweizerhof. Luzern, Wahnsinn! Laufheld zu sein zahlt sich aus.

Nach Berlin nahm ich mir die 3:20 Stunden vor, doch meine Haxen dachten anders: Am 7. Oktober spürte ich plötzlich einen Stich im linken Fuß, genauer gesagt am Ansatz der Achillessehne. Ich ging also am nächsten Tag zum Arzt und erhielt die Diagnose Achillessehnenentzündung. Die Frau Doktor verschrieb mir eine Schmerzsalbe und eine Bandage, zudem sollte ich meine Füße kühlen und hoch lagern. Eine ganze Woche lang war ich krank zu Hause auf dem Sofa und habe ihre Anweisungen befolgt, hat aber nichts gebracht. Bin dann also nochmal zum Arzt marschiert, natürlich zu einem anderen. Dieser Arzt hat mir dann Physiotherapie und Quark verordnet, ich habe meinen Fuß immer über Nacht dick mit Quark eingeschmiert. Na, du Laufheld, jetzt sitzt du da rum und solltest eigentlich für Luzern trainieren…

Aber siehe da, nach der dritten Physio-Behandlung konnte ich fast wieder normal auftreten und ich konnte auch den Fuß wieder abrollen . Aber laufen traute ich mich noch nicht.

Erst am 23. Oktober lief ich wieder: 3,9 km zur Arbeit und danach wieder nach Hause. Am 25. Oktober wagte ich mich dann auf eine große Runde, doch nach 12 km war die Luft raus. Ich bin nach Hause spaziert und dachte mir: „Das kann ja heiter werden in Luzern. Aber egal, das Hotel will ich schon sehen und das 5-Sterne-Frühstück lass ich mir auch nicht entgehen.“

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