Towerrunning

Alles beim Alten in Basel

Messeturm Basel

Der Messeturm in Basel.

Bild: Towerrunning-Archiv

Vor den US-Masters-Rennen ging es für die Treppenlauf-Elite aber erst einmal im Basler Messeturm auf Punktejagd. Das Towerrunning Basel fand nur elf Tage nach dem legendären Empire State Building Run Up statt und dennoch gelang es den Organisatoren wieder einmal, ein Spitzenfeld aus acht Nationen an den Start zu bringen. Mann des Tages war Tomas Celko aus der Slowakei, der zwar nicht ganz so schnell unterwegs war wie im Vorjahr, aber trotzdem hauchdünn mit 0,4 Sekunden Vorsprung seinen Vorjahressieg vor dem Überraschungs-Zweiten Christian Mathys aus der Schweiz wiederholen konnte. Dritter wurde der Weltcup-Zweite von 2009 Christian Riedl aus Deutschland.

Auf den Rängen 4 bis 10 fanden sich Läufer aus sieben Nationen ein, darunter auch Mitfavorit Omar Bekkali aus Belgien, der in der Woche zuvor auf dem Empire State Building mit Rang 2 auf dem Siegerpodium stand. In Basel reichte es für ihn überraschend nur für Rang 8, sodass Christian Riedl durch seinen dritten Rang für einen Tag die Weltcup-Spitze übernahm, ehe Jesse Berg durch seinen Sieg beim Triple Climb in Oakbrook wieder um vier Punkte vorbeizog. Bei den Damen ruhten die deutschen Hoffnungen auf Marie-Fee Breyer, die bei ihrem Sieg 2010 in Basel den Streckenrekord pulverisierte und auch 2011 als Favoritin an den Start ging.

Die 13-jährige Treppenläuferin aus der Nähe von Freiburg verfehlte zwar wie Tomas Celko ebenfalls ihren Streckenrekord aus dem Vorjahr, gewann aber mit mehr als 16 Sekunden Vorsprung souverän vor Katjana Schriber und Nora Renggli aus der Schweiz. Die Überraschung des Tages gelang aus deutscher Sicht Kerstin Sewczyk, die trotz ihrer guten Vorergebnisse (Rang 22 in New York) nicht für die Elite-Startgruppe zugelassen war. Bei ihrem Lauf auf den vierten Gesamtrang in Basel fehlte ihr dann aber nur etwas mehr als eine Sekunde auf das Podium, vor allem aber konnte sie die italienische Mitfavoritin Cristina Bonacina (Rang 2 beim Empire State Building Run Up) hinter sich auf Rang 5 verdrängen. Die Italienerin übernahm dennoch zwischenzeitlich die Führung im Weltcup.

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Berg und Frey dominieren


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