Leichtathletik-WM

Alina Reh verpasst trotz Bestzeit das 5.000-m-Finale

Alina Reh steigerte ihre Bestzeit auf 15:10,01 Minuten. Trotzdem verpasste sie bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London das Finale über 5.000 m.

Hellen Obiri

Hellen Obiri gehört zu den Favoritinnen über 5.000 m in London.

Bild: photorun.net

Bei ihrem ersten Start bei einer globalen Meisterschaft schlug sich Alina Reh achtbar. Allerdings verpasste die erst 20-jährige Läuferin des SSV Ulm mit einer persönlichen Bestzeit das Finale über 5.000 m bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London. Im ersten der beiden Vorläufe wurde Alina Reh Neunte mit 15:10,01 Minuten. Damit steigerte sie sich um rund eine halbe Sekunde. Um das Finale zu erreichen, hätte sie knapp drei Sekunden schneller laufen müssen.

Diesen ersten, stark besetzten Vorlauf gewann die Kenianerin Hellen Obiri, die nach 14:56,70 Minuten knapp vor der 10.000-m-Weltmeisterin Almaz Ayana (14:57,06) und deren äthiopischer Landsfrau Senbere Teferi (14:57,23) im Ziel war. Um den Finaleinzug kämpfen musste Laura Muir. Drei Tage nach ihrem vierten Platz im Finale über 1.500 m belegte die Britin Rang sieben in 14:59,34 Minuten. Aufgrund der schnellen Zeit kam sie noch in den Endlauf. Das schaffte dagegen Yasemin Can nicht. Die aus Kenia stammende Türkin - amtierende Europameisterin über 5.000 und 10.000 m - wurde Achte mit 15:08,20.

Den zweiten Vorlauf gewann Letesenbet Gidey (Äthiopien) in 14:59,34 Minuten vor Sifan Hassan (Niederlande/14:59,85) und Shelby Houlihan (USA/15:00,37). Als Vierte erreichte auch die Tochter der früheren Weltklasseläuferin Liz McColgan, Eilish McColgan (Großbritannien/15:00,38), das Finale. Nach ihrem schwachen Auftritt über 1.500 m verzichtete Genzebe Dibaba (Äthiopien) auf ihren Start über 5.000 m.

Timo Benitz und Homiyu Tesfaye im Halbfinale über 1.500 Meter

Für die Männer begann am Donnerstag der 1.500-m-Wettbewerb. Gut schlugen sich dabei die beiden deutschen Läufer Timo Benitz (LG farbtex Nordschwarzwald) und Homiyu Tesfaye (Eintracht Frankfurt), die beide souverän das Halbfinale erreichten. Im ersten der drei Vorläufe entwickelte sich ein langsames Rennen, so dass Timo Benitz am Ende seine Spurt-Qualitäten einsetzen konnte. Er wurde Dritter in 3:46,01. Es gewann der Kenianer Elijah Manangoi mit 3:45,93.

Nachdem Sadik Mikhou (Bahrain) den zweiten Vorlauf in 3:42,12 gewonnen hatte, wurde der letzte Vorlauf erwartungsgemäß schneller. Hier setzte sich der Australier Luke Mathews in 3:38,19 durch. Homiyu Tesfaye wurde Fünfter mit 3:38,57.

Am Donnerstag fanden in London keine Finalläufe über die Mittel- und Langstrecken statt. Am Freitag steht das Finale der Frauen über 3.000 m Hindernis auf dem WM-Programm. Hier startet Gesa-Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier), die zumindest sehr gute Platzierungschancen hat.

Leichtathletik-Weltmeisterschafte:

Zeitplan der Laufwettbewerbe in L...