The Music Run 2015

After-Race-Party statt Cool-down

The Music Run feierte in Hamburg seine Premiere. 2.500 musikbegeisterte Läufer feierten, tanzten und liefen zu satten Beats auf der 5-km-Laufstrecke durch den Stadtpark.

The Music Run Hamburg

Anders als bei normalen Läufen hat es beim The Music Run 2015 am Start kaum jemand eilig.

Bild: Andrea Förster

Am 12. September feierte The Music Run seine Premiere. 2.500 musikgebegeisterte Läufer strömten unter dem Motto „Live the Beat!“ in den Hamburger Stadtpark, um im Rhythmus der Musik laufen, feiern und tanzen zu können. Im Vordergrund stand hierbei nicht der Leistungsgedanke, sondern die inspirierende und motivierende Wirkung von Musik. Bereits am Samstagmittag öffnete das Areal bei strahlendem Sonnenschein seine Pforten. Das Music Village begrüßte die Läufer bereits mit lauter Musik: „Bringing The Beat To Hamburg“ versprachen die Organisatoren.

Laute Musik und gute Laune beim The Music Run

Verschiedene Sponsoren-Stände boten den Teilnehmern Mitmach-Aktionen und Informationen, um die Wartezeit bis zum Start zu verkürzen. Im Hintergrund wummerte währenddessen Bässe. Bei großartigem Bühnenprogramm und toller Licht- und Bühnenshow blieb den Besuchern gar nichts anderes übrig, als schon vor dem Start des 5-Kilometer-Laufs die Pre-Race-Party zu feiern. Der Fokus der Veranstaltung lag eindeutig auf der Musik. Passend dazu zeigten die Breakdancer der Urban Dance Company ihr Können. Als dann auch noch HipHop-Größe Das Bo mit DJ Plazebo die Bühne betrat, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt.

Vor und nach dem Laufe wurde beim The Music Run 2015 gefiert und getanzt.

Bild: Andrea Förster

Warm-Up mal anders beim The Music Run

Nach dem „Disco-Party“-Warm-Up von Sportspaß konnte dann auch die Laufstrecke endlich betreten werden. Um 17 Uhr fiel der Startschuss. Beginnend mit der Rockzone, strahlte alle 40 Meter die Lieblingsmusik der Music Runners aus Lautsprechern. Die Playlists wurden im Vorfeld von den Teilnehmern über den Musikdienst Spotify gewählt. Jeder geschaffte Kilometer wurde mit einem neuen Music-Genre belohnt. Nach Oldschool folgten die Musikrichtungen Pop, Hiphop bis hin zu Dance. Entlang der Strecke wurden die Läufer immer wieder zu Aktivitäten animiert. Nach dem ersten Kilometer befand man sich in der Selfie-Area, vor dem Eingang der Hiphop-Zone folgte Wall-Painting und zwischendurch standen Hüpfburgen entlang der Strecke. Ohne Zeitmessung störte es auch niemanden den Lauf für ein Selfie zu unterbrechen oder zu der Lieblingsmusik zu tanzen. Wer die fünf Kilometer dennoch schaffte, wurde mit der nächsten Party empfangen: DJ Wee-O sowie die DJ-Kombo Gamper & Dadoni begeisterten bei der After-Race-Party.

Die Erstaustragung des The Music Runs in Deutschland war somit ein voller Erfolg. Mit dem Konzept der Vermischung von Feiern mit sportlichen Elementen wurde natürlich vor allem jüngeres Publikum angesprochen.

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