Halbmarathon Egmond-Pier-Egmond

Äthiopier die Schnellsten in Egmond

Über 10000 Läufer bei Egmond-Pier-Egmond - Mulugeta Wami und Shuru Deriba siegten.

Egmond 2008

Durch die Dünen und über den Strand führt der Kurs in Egmont.

Bild: Veranstalter Egmond-Pier-Egmond

Die Äthiopier haben die 36. Auflage des Egmond-Halbmarathons dominiert und am Ende einen Doppelsieg gefeiert. Bei dem holländischen Rennen, dessen Strecke traditionell teilweise über den Strand führt, hatten die Veranstalter über 10000 Anmeldungen registriert. Mulugeta Wami und Shuru Deriba hießen die äthiopischen Sieger von Egmond.

Bei teilweise windigem Wetter lief Mulugeta Wami nach 64:33 Minuten ins Ziel. Dabei hatte er einen klaren Vorsprung vor dem Marokkaner Adil Annani (64:47) und dem Holländer Michel Butter (64:49). Ursprünglich hätte in Egmond der Marathon-Weltmeister Luke Kibet an den Start gehen sollen, jedoch war Kibet bei den Unruhen in Kenia am Kopf verletzt worden und darf zwei Wochen nicht trainieren.

Mit acht Sekunden Vorsprung gewann Shuru Deriba (Äthiopien) in 1:13:22 Stunden das Frauenrennen über die anspruchsvollen 21,0975 km vor Hilda Kibet (Kenia/1:13:30), die am kommenden Freitag beim Dubai-Marathon starten wird. Dritte wurde hier Tiruwork Mekonnen (Äthiopien) in 1:13:34 Stunden. Spannend war das Handicap-Rennen zwischen dem schnellsten Mann und der schnellsten Frau. Die besten Läuferinnen waren mit einem Vorpsrung von 8:46 Minuten ins Rennen gegangen. Kurz vor dem Ende des Rennens überholte Wami dann seine Landsfrau Deriba und lief drei Sekunden eher über den Zielstrich.