San Francisco

80.000 Läufer beim US-Rennen Bay to Breakers

Das US-Rennen Bay to Breakers zählt zu den weltweit größten Rennen. Beim diesjährigen Lauf über 12 km nahmen rund 80.000 Läufer teil. Es siegte der Äthiopier Tolossa Gedefa.

Tolossa Gedefa

Tolossa Gedefa gewann den Bay to Breakers.

Bild: www.photorun.net

Ein Äthiopier und eine Läuferin aus Burundi haben in San Francisco einen der größten Läufe der Welt gewonnen. Tolossa Gedefa und Diane Nukuri-Johnson setzten sich über die 12-km-Distanz beim traditionsreichen Bay to Breakers durch. Bei der Veranstaltung an der US-Westküste beteiligten sich insgesamt rund 80.000 Läufer. Allerdings handelt es sich um eine geschätzte Zahl, denn viele Athleten starten beim Bay to Breakers ohne Ergebniswertung und werden daher nicht erfasst.

Im Rennen der Männer gewann Tolossa Gedefa mit großem Vorsprung. Der Äthiopier war nach 35:01 Minuten vor Ryan Hall (35:40) im Ziel. Der US-Amerikaner, der im April verletzungsbedingt auf seinen geplanten Start beim Boston-Marathon verzichten musste, meldete sich in San Francisco mit einer guten Leistung zurück. Dritter wurde Tesfaye Alemayehu (Äthiopien) in 36:02. Auch bei den Frauen war die Siegerin souverän: Diane Nukuri-Johnson gewann in 40:12 Minuten klar vor Adrienne Herzog (Niederlande/40:42) und Chelsea Reilly (USA/40:56).

Zersenay Tadese gewinnt in Japan

Auf der anderen Seite des Pazifiks feierte währenddessen Zersenay Tadese seinen zweiten Halbmarathon-Sieg in diesem Jahr: Beim japanischen Gifu Seiryu-Rennen über die 21,0975-km-Distanz gewann der Halbmarathon-Weltrekordler aus Eritrea mit 60:31 Minuten. Vor eineinhalb Monaten hatte der 31-jährige Zersenay Tadese bereits den Prag-Halbmarathon in 60:10 gewonnen. Von seiner Weltrekordform (58:23 Minuten) ist Zersenay Tadese aber ein gutes Stück entfernt. Hinter ihm belegten die Kenianer Martin Mathathi (60:54) und Jacob Wanjuki (60:55) die Ränge zwei und drei.

Bei den Frauen entschied Mestawet Tufa (Äthiopien) das Duell gegen Eunice Jepkirui (Kenia) in 70:03 Minuten mit sechs Sekunden Vorsprung für sich. Dritte wurde Lara Tamsett (Australien/73:33).