Berglauf-Masters-WM Stubaital 2014

754 Läufer kämpften um Weltmeistertitel im Berglaufen

In Telfes im Stubaital fanden die Berglauf-Weltmeisterschaften der Masters statt. Insgesamt 18 neue Titel wurden vergeben.

Masters WM im Berglaufen

Hat das Ziel stets im Blick: Ein Läufer bei der Masters-WM im Berglaufen

Bild: Veranstalter

Am 6. September fanden zum 14. Mal die Berglauf-Weltmeisterschaften in den Masters-Kategorien, also den Altersklassen ab 35 Jahren, statt. 754 Teilnehmer aus 28 verschiedenen Nationen nahmen daran teil. Es dominierten vor allem die Läufer aus Deutschland, Italien und Österreich.

Ausgetragen wurde das Rennen in Telfes im Stubaital, welches im österreichischen Bundesland Tirol liegt. Die Weltmeistertitel wurden in neun verschiedenen Altersklassen für Männer und Frauen vergeben. Für jede Kategorie gab es eine eigene Startzeit. Auch die Distanzen waren unterschiedlich. Die Männer zwischen 35 und 54 Jahren mussten die leicht veränderte Strecke des Schlickeralmlaufs bewältigen, was 11,5 Kilometer und über 1.100 Höhenmeter bedeutete. Alle übrigen Altersklassen starteten an der höher gelegenen Station Froneben und liefen somit 7,2 Kilometer mit 760 Höhenmetern.

Deutschland und Österreich stark bei der Masters-WM im Berglaufen

In der Altersklasse der 35- bis 39-Jährigen dürfen sich nun Eric Blake (USA: 59:31 Minuten) und Petra Summer (Österreich: 44:48 Minuten) Weltmeister im Berglaufen nennen. Betrachtet man auch die Siege bei den Mannschaftswertungen, so waren Deutschland und Italien mit jeweils elf Goldmedaillen die erfolgreichsten Nationen, gefolgt von Österreich mit sieben Goldmedaillen. In den Einzelkategorien hatten Läufer aus dem Gastgeberland das meiste Edelmetall ergattert. Gleich fünf Österreicher erreichten den ersten Platz ihrer Altersklasse. Jeweils vier Goldmedaillen gingen an Läufer aus Deutschland und Italien.

Für Läufer unter 35 Jahren gab es eine offene Wertung. Hier gewann der Neuseeländer Jonathan Jackson mit einer Zeit von 1:01:32 die Männerwertung vor seinen Landsmännern Tane Cambridge (1:05:28) und Peter Meffan (1:11:09). Bei den Frauen siegte die Neuseeländerin Laura Robertson (1:20:20). Hinter ihr liefen die Deutschen Julia Lippold (1:29:00) und Sabine Nagel (1:33:28) ein.

Weltmeister:
Frauen
W35: Petra Summer (AUT, 44:48)
W40: Jutta Brod (GER, 45:48)
W45: Simonetta Menestrina (ITA, 47:38)
W50: Irmi Kubicka (AUT, 46:01)
W55: Karoline Dohr (AUT, 50:19)
W60: Ann-Marie Jones (SWE, 50:48)
W65: Susan Archer (AUS, 60:49)
W70: Helga Pongratz (AUT, 65:20)
W75: Mária Marcibálová (SVK, 77:08)

Männer
M35: Eric Blake (USA, 59:31)
M40: Daniele de Colo´ (ITA, 62:38)
M45: Robert Stark (AUT, 64:03)
M50: Franco Torresani (ITA, 64:49)
M55: Wilhelm Dengler (GER, 42:46)
M60: Miloš Smrčka (CZE, 44:27)
M65: Ivo Andrich (ITA, 45:34)
M70: Helmut Reitmeir (GER, 50:21)
M75: Georg Groß (GER, 56:24)