Würzburger Residenzlauf

7.000 Läufer in Würzburg

19 der ersten 20 Plätze beim Würzburger Residenzlauf gingen an Läufer aus Kenia.

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Der Kenianer Abraham Chebii dominierte das Würzburger 10-km-Rennen.

Eine regelrechte Demonstration des kenianischen Lauftalente-Pools sahen die Zuschauer beim 10-km-Rennen in Würzburg. Die Läufer aus der ostafrikanischen Nation belegten im Männerrennen gleich 19 der Top-20 Plätze. Abraham Chebii gewann den Lauf in 28:08 Minuten. Bei den Frauen gewann die Kenianerin Grace Momanyi in sehr schnellen 31:32 Minuten vor neun Landsleuten. Beim Würzburger Residenzlauf beteiligte sich die Rekordzahl von rund 7.000 Läufern.

Auf dem Rundkurs, den die Topläufer über 10 km sieben Mal durchlaufen mussten, dominierte Abraham Chebii frühzeitig das Geschehen. Nach einer Runde lag noch eine größere Gruppe von etwa zehn Läufern an der Spitze, doch schon nach Runde zwei hatte sich der frühere Vize-Weltmeister im Crosslauf abgesetzt. Fortan baute der Kenianer seinen Vorsprung aus. Am Ende war er in 28:08 Minuten deutlich vor seinen Landsleuten Patrick Kimeli (28:34) und David Langat (28:37) im Ziel.

Ganz ähnlich entwickelte sich das Frauenrennen an der Würzburger Residenz. Hier dominierte Grace Momanyi, die 2007 einen beachtlichen zehnten Platz bei der Cross-WM belegt hatte. Nach der ersten Runde lag sie noch gemeinsam mit ihren Landsfrauen Caroline Cheptonui und Sally Barsosio an der Spitze. Doch bereits nach dem zweiten Durchgang hatte Momanyi einen Vorsprung von zwölf Sekunden. In der Weltklassezeit von 31:32 Minuten stürmte sie mit über einer Minute Vorsprung vor Cheptonui (32:45) und Barsosio (33:36) ins Ziel.

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Text: race-news-service.com
Foto: photorun.net