Wildsau Dirt Run Salzburg 2014

600 robbten durch den Schlamm

Der Wildsau Dirt Run, ein Hindernislauf durch Schlamm und Morast, fand das erste Mal nahe Salzburg statt. Fast 600 Läufer nahmen teil.

Wildsau Dirt Run Salzburg 2014 - Fotos
Wildsau Spartiasten

Gewannen den Preis für das beste Kostüm: Die Spartiasten.

Bild: Ina Egger

Womit bringt man Wildschweine automatisch in Verbindung? Richtig! Mit Dreck. Das dachten sich wohl auch die Veranstalter des Wildsau Dirt Runs, als sie einen Namen für ihr ungewöhnliches Event suchten. Am 6. September fand der Wildsau Dirt Run nun auch zum ersten Mal in der Nähe von Salzburg statt. Hier gingen Menschen an den Start, denen einfaches Laufen nicht genug ist. Teil des Events ist nämlich ein Hindernisparcours, der auch die stärksten Teilnehmer an ihre Grenzen bringen soll. Knapp 600 Läufer nahmen die Herausforderung an. Sie konnten dabei zwischen einer 20-km- und einer 10-km-Strecke wählen. Wem das zu viel war, hatte außerdem die Möglichkeit bei der Frischlingsstrecke über 5 km zu starten.

Die 20-km-Strecke beendete Andreas Perstinger in 3:10:08 Stunden als Erster, gefolgt von Christoph Lindenthaler (3:25:03 h) und Georg Kreer (3:25:53 h). Bei den Damen waren die einzigen Finisher Raffaela Benz (4:45:58 h) und Nikola Foldesova (4:46:21 h). Über 10 km hatte Christian Stockner mit 1:20:51 h die Nase vorn. Danach kamen Georg Kreer (1:29:19 h) und Andreas Perstinger (1:29:19 h), die ja die über die volle Distanz angetreten waren. Die Frauenwertung gewann Iris Lechner mit 1:50:01 h vor Nikola Foldesova (2:00:35 h) und Sandra Höllnsteiner (2:02:34 h).

Beim Wildsau Dirt Run ist Ankommen das Wichtigste

Die Zeiten spielen aber für die meisten Teilnehmer ohnehin keine Rolle. Vielmehr ging es darum, seine psychischen und physischen Grenzen auszuloten und dabei noch Spaß zu haben. Hindernisse wie die „Spinnweben“, der „Reifenwald“ oder die „Big Wall“ machten es den Teilnehmern zum Teil extrem hart. Hinzu kam der Schlamm, der bei vielen Hindernissen eingebaut wurde. Um den Kurs besser bewältigen zu können war Teamwork gefragt. Wer mit einer Mannschaft an den Start ging hatte es deutlich einfacher. Aber auch Einzelstarter, die an manchen Stellen nicht weiter kamen, bekamen Hilfe von anderen Läufern. Wildschweine sind ja schließlich soziale Tiere.

Zu den Wildsau Dirt Runs gehören natürlich auch ausgefallene Kostüme. Beim Salzburger Lauf gewann die Gruppe „Die Spartiasten“ den Preis für die beste Verkleidung. Wer neugierig geworden ist, kann sich für die noch anstehenden Events anmelden. Der Wildsau Dirt Run findet dieses Jahr noch zweimal statt. Erst am 4. Oktober in Gutenberg an der Raabklamm und zum Abschluss in Brand-Laaben am 18. Oktober.