Reebok Women's Run Frankfurt 2011

4.600 Läuferinnen starteten beim Women's Run

Starke Leistung in Frankfurt: 4.600 Frauen liefen beim Women's Run ganz in rosa rund um die Commerzbank Arena.

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Im Frankfurter Stadtwald liefen die Damen in rosa.

Bild: Norbert Wilhelmi

Rosa ist die Farbe des Sommers – war es zumindest in Frankfurt beim Women’s Run. 4.600 Läuferinnen sorgten rund um die Commerzbank Arena für zahllose rosa Farbtupfer. Am 23. Juli machte der Women’s Run Station in der Finanzmetropole am Main. Dort feierte er einen Rekord: 4.600 Läuferinnen standen am Start der Strecken über fünf und acht Kilometer. Zu den 203 schönsten Bildern klicken Sie hier.

Für ein solches Event können die Veranstalter vieles planen, nur eines nicht: Das Wetter. Doch das hatte glücklicherweise ein Einsehen: Bei beiden Läufen konnten die in rosa gekleideten Frauen trotz Wolken immer wieder Sonnenstrahlen genießen. Genuss stand, neben dem Lauf natürlich, ganz weit vorne auf der Agenda der angereisten Frauenwelt. Schon kurz nach zwölf Uhr Mittags füllte sich das beliebte Women’s Village. Auszuprobieren gab es einiges. Typische Läuferstände vom Titelsponsor Reebok etwa und vielen anderen namhaften Ausstellern ermöglichten den Damen neuestes Equipment zu probieren. Entzücken rief bei den Ladys in rosa aber ganz besonders auch die Beauty-Ecke hervor. Maniküre, das neueste Make-Up, eine Farbberatung oder ein stylischer Haarschnitt, alles war im Angebot des Laufs enthalten. „Los da gehen wir jetzt nicht laufen, wir fahren woanders hin“, lachte Moni aus dem Friseurstuhl – ihre Freundin schüttelte mit dem Kopf. Beide waren auf der fünf Kilometerstrecke am Start.

Wo sich die einen wohlfühlten, schufteten die andern. Thomas und sein Kumpel waren mit ihren Frauen aus Bad Brüggenau gekommen. Gepäck tragen und anfeuern lauteten ihre Aufgaben. Das ließen sich viele Männer und die Familienanhänge der Frauen nicht nehmen und sorgten kurz vor dem Start des ersten Laufs über fünf Kilometer für ordentlich Stimmung.

Das gemeinsame Aufwärmen lockerte nicht nur Muskeln und Bänder, sondern auch das Gemüt: Viele Frauen starten überhaupt zum ersten Mal bei einem Lauf. Das ist das Schöne beim Women’s Run, ganz ohne Leistungsdruck nur unter Gleichgesinnten zu laufen und die Bewegung zu genießen. Natürlich legten einige auch Zeiten vor und kämpften um Sekunden. Über fünf Kilometer gewann Alexandra Behrens in einer Zeit von 20:11 vor Birte Rohs und Birgit Lennartz. Über acht Kilometer lief Gesa Bohn in 29:05 auf den ersten Rang vor Birgit Lennartz bei ihrem zweiten Start, auf Platz drei folgte Daniela Mark. Die Strecke in Frankfurt führte am Stadion vorbei und durch den angenehm kühlen Frankfurter Stadtwald.

Viele Läuferinnen hielten es wie bei einem gewöhnlichen, gemeinsamen Lauf unter Freundinnen. Deshalb verzichteten viele Starterinnen auf eine Zeitnahme. Die schnelleren warteten auf die langsameren, es wurde getratscht und gelacht. Das Wichtigste war die gemeinsame Zielankunft. Dort erwartete sie Moderator Kai Völker mit Lucy von den No Angels. Fröhlich begrüßten sie jede einzelne und feuerten die Sportlerinnen gemeinsam mit den vielen Zuschauern auf den letzten Metern an. Alle Läuferinnen schafften es auch noch, ihr Obst nach dem Zieleinlauf im Sonnenschein einzunehmen. Die Siegerehrung verregnete leider ein Wolkenbruch. Trotzdem war der Women’s Run in Frankfurt eine ausgelassene Veranstaltung mit viel Spaß und gut gelaunten Running Queens.

Zieleinlauf vor der Commerzbank Arena.

Bild: Christiane Rauscher