Silvesterläufe in Madrid und Sao Paulo

38.000 Läufer in Madrid, 30.000 in Sao Paulo

Gigantisch groß waren die Silvesterläufe in Madrid und Sao Paulo. In der spanischen Hauptstadt gingen am 31.12.2015 stolze 38.000 Läufer an den Start, in Brasilien waren es 30.000.

Kaan Kigen Özbilen

Kaan Kigen Özbilen, der seit kurzem für die Türkei startet, gewann mit einer starken Leistung in Madrid.

Bild: photorun.net

Silvesterläufe mit enormen Dimensionen fanden in Madrid und Sao Paulo statt. In der spanischen Hauptstadt gingen am Donnerstag 38.000 Läufer an den Start, in Brasilien waren es bei der 91. Auflage 30.000. Auch bei diesen Rennen bestimmten die aus Kenia und Äthiopien stammenden Läufer das Geschehen.

Über die 10-km-Distanz sorgte in Madrid der aus Kenia kommende Kaan Kigen Özbilen, der seit Oktober für die Türkei startet und früher unter dem Namen Mike Kigen bekannt war, für das hochkarätigste Resultat. Er gewann das Rennen mit 27:35 Minuten und triumphierte zum zweiten Mal in Folge bei diesem Silvesterlauf. Kigen Özbilen hatte sich frühzeitig von seinen Konkurrenten abgesetzt und die 5-km-Marke in superschnellen 13:31 Minuten passiert. Aufgrund der leicht abfallenden Strecke in Madrid können die Ergebnisse jedoch nicht in die offiziellen Bestenlisten aufgenommen werden. Der 3.000-m-Hindernisspezialist Evan Jager (USA) sicherte sich mit deutlichem Abstand in 28:54 Minuten Platz zwei. Der Spanier Ilias Fifa wurde Dritter mit 28:56.

Ebenso deutlich wie Kaan Kigen Özbilen dominierte Linet Masai das Rennen der Frauen. Die Kenianerin gewann in 31:38 Minuten und erzielte damit auch eine sehr gute Zeit. Sie hatte das Rennen bereits 2013 gewonnen. Zweite wurde die Französin Calvin Clemence mit 32:41, Rang drei ging an Iwona Lewandowska (Polen), die nach 32:53 im Ziel war.

Ein Marathon-Spezialist setzte sich in Sao Paulo durch. Über die 15-km-Distanz siegte der Kenianer Stanley Biwott, der Anfang November den New York-Marathon gewonnen hatte, mit 44:31 Minuten vor den Äthiopiern Leul Gebresilase (44:34) und Feyisa Lilesa (44:38). Die Äthiopierin Wude Ayalew war mit 54:01 Minuten die schnellste Frau bei dem Silvesterlauf-Spektakel. Zwei Sekunden zurück wurde die Kenianerin Delvine Relin Mingor Zweite, Rang drei ging an Failuna Matanga (Tansania/54:11).

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