Transalpin-Run 2013 - 8. Etappe

340 Teams feiern nach acht harten Etappen

Freudentränen, grenzenloser Jubel und sogar ein Heiratsantrag - der Transalpin-Run 2013 ging nach 261,3 Kilometern und 15.879 Höhenmetern zu Ende.

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Transalpin-Run 8. Etappe

Transalpin-Run 2013 - die Sieger

Bild: Klaus Fengler

Cameron Clayton (USA) und Dimitris Theodorakakos (GRE) vom Team Salomon waren auch in der 8. Etappe nicht zu schlagen und dürfen sich zu Recht als Gewinner des Transalpin-Run 2013 feiern lassen. Die acht Etappen sind auch an den beiden Profis nicht spurlos vorüber gegangen. „Wir sind einfach nur überglücklich hier in Latsch angekommen zu sein. Es ist ein super Gefühl, den Transalpin-Run geschafft zu haben und vor so einer Kulisse als Sieger durch’s Ziel laufen zu dürfen. Es waren acht harte Tage und wir sind froh, gesund angekommen zu sein“, so ein strahlender Cameron Clayton.

Platz zwei in der achten Etappe, mit insgesamt 30 Minuten Rückstand auch Rang zwei in der Gesamtwertung, geht an Manuel Merillas (ESP) und Pablo Villa (ESP) vom Team Carrera Alto Sil. Bereits auf der ersten Etappe machten die beiden Spanier mit einer starken Leistung auf sich aufmerksam und schafften an allen acht Tagen den Sprung auf‘s Podium. Seit Scuol konnten sie ihren Vorsprung auf Tofol Castaner Bernat (ESP) und Philipp Reiter (GER) vom Team Salomon International I immer mehr ausbauen und einen tollen Erfolg feiern. „Platz zwei in einem so wichtigen Rennen ist einfach fantastisch. Acht Tage lang an die Leistungsgrenzen zu gehen, ist sehr hart, doch wir haben es geschafft. Es waren sehr viele starke Teams am Start, umso mehr freuen wir uns über dieses tolle Ergebnis.“

Auch Tofol Castaner Bernat (ESP) und Philipp Reiter (GER) sind nach turbulenten acht Etappen froh, es gemeinsam bis nach Latsch geschafft zu haben. Auch wenn die beiden mit Platz drei nicht ganz zufrieden sind. „Endlich sind wir da. Für mich waren es sehr anstrengende Tage, an denen ich einfach nur gekämpft habe. Gut, dass jetzt etwas Zeit bleibt, mich von der Lebensmittelvergiftung und ihren Nebenwirkungen zu erholen. Für Tofol tut es mir sehr leid, dass er seine Klasse in diesem Jahr nicht zeigen konnte“, so Philipp Reiter. Beide wollen es aber im nächsten Jahr, entweder gemeinsam oder mit anderen Partnern, noch einmal versuchen. „Ich komme wieder und werde alles daran setzten, den Transalpin-Run zu gewinnen.“

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Spannende Entscheidung in der Master-Wertung

Bei den Master Men feiert Anton Philipp (GER) vom Berglaufteam Haglöfs Gore-Tex® Footwear seinen vierten Gesamtsieg beim Transalpin-Run. Gemeinsam mit Thomas Geisenberger (GER) konnte er in den acht Etappen insgesamt mehr als 15 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierten herauslaufen und Anton Steiner (ITA) und Klaus Wellenzohn (ITA) vom Team Dynafit Reschenpass schlussendlich das Leader-Jersey entreißen. Sieben Tage lang hieß das Duell Deutschland gegen Italien, ehe sich auf der vorletzten Etappe Anton Philipp und Thomas Geisenberger an die Spitze setzten und zum Abschluss mit einem souveränen Tagessieg alles klar machten. Die beiden Südtiroler hatten indes schon vorher klar gestellt, dass sie die letzte Etappe nach den Anstrengungen der vergangenen Tage etwas relaxter angehen wollen und gaben sich heute mit dem vierten Tagesrang zufrieden.

Platz drei in der Master Men Wertung beim Transalpin-Run 2013 geht an Christian Stork (GER) und Steffen Walk (GER) vom Orthomol Sport Team Schwarz. Ihnen reichte ein neunter Platz, um sich ihren Podiumsplatz zu sichern. Über eine Topplatzierung zum Abschluss des Rennens dürfen sich auch Marco Schneider (GER) und Holger Finkelmann (GER) vom Main Ausdauershop Trail Master Team (2. der Tageswertung) sowie Bernhard Buxbaumer (AUT) und Markus Spitaler (AUT) vom Team Lafuma / Trail Maniak (3. der Tageswertung) freuen.

Favoritensiege bei den Senior Mastern

Ganz genau übereinstimmen Tages- und Gesamtwertung hingegen bei den Senior Master Men. Zum achten Mal durften sich Dr. Thomas Miksch (GER) und Michael Sommer (GER) vom Orthomol Sport Team Blau als Sieger feiern lassen und bauen damit ihren Vorsprung auf die Verfolger auf mehr als zwei Stunden aus. Auch Rang zwei und drei sind seit Tagen fix vergeben. Rudi Schöpf (ITA) und Florian Kuppelwieser (ITA) vom Team Latsch haben den zweiten Rang zu Beginn des Transalpin-Run erobert und seither nicht mehr abgegeben. Gerald Rüschenpöhler (GER) und Jörg Schreiber (GER) vom Trail Team Kemptenhildrizhausen, konnten vor allem zum Schluss des Rennens ihre Stärken ausspielen und am Ende souverän das Podium fixieren.

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Foto: Kalvin Trautmann/ Klaus Fengler/ Lars Schneider
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Foto: Thomas Wenning

Mixed-Gewinner feiern acht Siege in acht Tagen

Auch in der Mixed Wertung ist die Entscheidung um die Podiumsplätze im Gesamtklassement bereits vor der Schlussetappe gefallen. Dennoch ließen sich Helen Bonsor (SCO) und Andrew Fallas (SCO) vom Team Mammut Gore-Tex® Footwear ihren achten Tagessieg nicht nehmen. Die Strapazen der vergangenen Etappen war aber auch ihnen anzusehen. „Zum Glück hatten wir genug Vorsprung auf unsere Verfolger, denn die Beine schmerzten schon sehr und es ging nicht mehr so schnell wie in den vorangegangenen Tagen. Der Transalpin-Run ist ein tolles Erlebnis und wir kommen sicher wieder - vielleicht nicht nächstes Jahr, aber wenn in zwei Jahren wieder die Westroute am Programm steht, sind wir mit dabei“, so die beiden strahlenden Mixed-Gewinner.

Platz zwei in der Tageswertung und im Gesamtklassement geht an Caroline Freslon-Bette (FRA) und Jean Christophe Bette (FRA) vom Team Garmin Adventure. Die beiden Franzosen sind im Laufe des Rennens richtig gut in Form gekommen und haben sich ihren Podiumsplatz damit mehr als verdient. Pavel Demeshchik (RUS) und Anna Shavlakova (RUS) vom Team Red Fox / Gore-Tex liefen zwar sensationell als drittes Mixed-Team über die Ziellinie, in der Gesamtwertung müssen sie sich aber dennoch Chemari Rodriguez Bustillo (ESP) und Nuria Azpeleta Dominguez (ESP) vom Team Buff geschlagen geben. Ihnen reicht ein neunter Platz um Rang drei in der Endabrechnung zu fixieren.

Ungeschlagen zum Sieg in der Damenwertung

Bei den Damen war der Transalpin-Run 2013 von Beginn an fest in den Händen von Silvia Serafini (ITA) und Oihana Kortazar Aranzeta (ESP) vom Team Salomon International III. Mit acht Tagessiegen und insgesamt fast 3:30 Stunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten holen sich die beiden überlegen den Gesamtsieg und sind darüber sichtlich stolz. „Auch wenn es vielleicht nicht den Eindruck macht, auch wir sind sehr müde und froh, das Rennen geschafft zu haben. Für uns beide war es das erste Achttages-Event und es hat uns sehr begeistert. Vor allem die traumhafte Landschaft und die tolle Stimmung die ganze Woche über werden wir lange in Erinnerung behalten“, so die beiden Dominatorinnen des Transalpin-Run 2013.

Ihren ersten Podestplatz feiern dürfen hingegen Gine Enenkel (GER) und Margaretha Fortmann (AUS) vom Team Salomon Germany-Australia. Dennoch reicht es für das deutsch-australische Duo nicht für die Top3 in der Gesamtwertung. Diese Plätze sind seit einigen Tagen bereits an Tamara Lunger (ITA) und Annemarie Gross (ITA) vom Team Gore-Tex® Active Women (gesamt Rang 2, heute Rang 3) und Gitti Schiebel (GER) und Ildiko Wermescher (HUN) vom Team Woly Sport (gesamt Rang 3, heute Rang 5) vergeben.

Die 10. Auflage des Transalpin-Runs 2014 findet vom 30. August - 6. September 2014 statt und führt die Teilnehmer auf der Ostroute (Ruhpolding - Sexten) über die Alpen.