Roparun 2017

321 Teams erlaufen 5,5 Millionen Euro

Beim Roparun liefen 321 Teams von Hamburg bzw. Paris nach Rotterdam. Dabei sammelten sie 5.497.643 Euro an Spenden für an Krebs erkrankte Menschen.

Roparun 2017 - Die Fotos
Roparun 2017 - 5,5 Mio. Euro Spenden erlaufen

Der Roparun ist für die Teams eine sportliche und logistische Herausforderung.

Bild: Veranstalter

Am Pfingstwochenende hatten 321 Teams beim Roparun teilgenommen, einem Staffellauf, dessen Erlös unheilbar krebskranken Menschen zugute kommt. Jetzt gaben die Veranstalter die in diesem Jahr erlaufene Spendensumme bekannt: Genau 5.497.643 Euro kamen in diesem Jahr zusammen, die höchste Summe, die bisher beim Roparun gesammelt wurde.

Der Roparun wurde 1992 zum ersten Mal durchgeführt, damals nur von Paris nach Rotterdam, 2012 wurde Hamburg als zweiter Startort etabliert. Im Laufe der Geschichte des Roparuns wurden mehr als 78 Millionen Euro für die Palliativmedizin krebskranker Menschen gesammelt. So kann Menschen ohne Heilungschancen beispielsweise noch ein letzter Urlaub finanziert werden, was die Krankenkassen nicht bezuschussen. Auch deutsche Einrichtungen profitieren von der Stiftung „Roparun Palliatieve Zorg“, etwa das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Aus dem Erlös dieses Jahres erhält das Hospiz St. Marianus in Bardowick einen neuen Kleinbus im Wert von rund 90.000 Euro.

Den Staffellaufs über immerhin gut 520 Kilometer von Paris oder 560 Kilometen von Hamburg mussten alle Teams eigenständig organisieren, maximal acht Läufer durften sich die Strecke teilen, dazu kam in den meisten Fällen ein großer Organisationstross von Fahrern und Betreuern. Neben den Teilnahmegebühren sammelten die Teams Sponsorengelder und Spenden und verkauften Lose für die Roparun-Tombola, sodass der Lauf neben der sportlichen Erfahrung eine riesige Spendensumme einbringt.

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