4. Köhlbrandbrückenlauf 2014

3.473 Läufer erobern Köhlbrandbrücke in Hamburg

Am 3. Oktober war die Köhlbrandbrücke fest in Läuferhand. 3.473 Finisher liefen über das Hamburger Wahrzeichen, das sonst für Fußgänger und Radfahrer gesperrt ist.

Köhlbrandbrückenlauf 2014 - Die Fotos
Köhlbrandbrückenlauf 2014

Normalerweise fahren hier nur Autos, doch am 3. Oktober 2014 war die Köhlbrandbrücke in Hamburg den Läufern vorbehalten.

Bild: Thomas Sobczak

Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, fand zum vierten Mal der Köhlbrandbrückenlauf statt. 4.300 Läufer hatten für den Lauf über das Hamburger Wahrzeichen gemeldet. Das Überqueren der Köhlbrandbrücke ist sonst nur Autofahrern vorbehalten. Von ihnen erreichten 3.473 Läufer das Ziel. Weil der Ansturm auf den 12 Kilometer langen Brückenlauf so groß ist, wurde zweimal gestartet: um 12 Uhr und drei Stunden später um 15 Uhr.

Mit dem Wetter hatten die Teilnehmer in diesem Jahr viel Glück, denn milde Temperaturen und Sonnenschein sorgten für allerbeste Laufbedingungen. Allenfalls eine leichte Brise auf der windanfälligen Köhlbrandbrücke diente einer willkommenen Abkühlung.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Thomas Sobczak vor Ort und hat die schönsten Momente des Köhlbrandbrückenlauf 2014 mit seiner Kamera festgehalten. Seine besten Bilder zeigen wir in der umfangreichen Fotogalerie weiter oben.

Lauf über die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands

Täglich überqueren 30.000 Fahrzeuge die 3.618 Meter lange Köhlbrandbrücke. Damit ist das imposante Bauwerk die zweitlängste Straßenbrücke Deutschlands. Sie verbindet die Elbinsel Hamburg-Wilhelmsburg mit der Bundesautobahn 7 über den Köhlbrand, ein Mündungsarm der Süderelbe. Von hier aus erhalten Läufer einen einzigartigen Ausblick auf die Elbmetropole Hamburg, der sonst nur Fahrzeugführern vorbehalten ist.

Lars Pfeifer und Agatha Strausa siegen

So richtig auskosten konnte Lars Pfeifer den Ausblick allerdings nicht. Der schnellste Läufer raste nur so über den teils hügeligen Asphalt. Er benötige für die 12 Kilometer nur 41:14 Minuten. Platz zwei sicherte sich Lennart Jordan, der nur 18 Sekunden dahinter lag. Seine Uhr stoppte nach 41:32 Minuten. Platz drei ging an Jean-Pierre De Lannoy in 42:21 Minuten.

Noch knapper gestaltete sich das Frauenrennen. Das Kopf-an-Kopf-Rennen konnte Agatha Strausa gegen Hindernisspezialistin Jana Sussmann laut Ergebnisliste für sich entscheiden. Nur zwei Sekunden trennten die beiden Athletinnen vom Laufteam Haspa Marathon Hamburg (45:52 Minuten zu 45:54 Minuten), die zusammen die Ziellinie überquerten. Über Platz drei, jedoch mehr als drei Minuten abgeschlagen, freute sich Johanna Christine Schulz in 49:13 Minuten.