TrailDorado 2015

24 Stunden über Stock und Stein

Beim TrailDorado 2015 waren 120 Höhenmeter auf jeder Runde zu überwinden. Der Sieger schaffte das in 24 Stunden fast 45 Mal.

TrailDorado 2015 - Die Bilder
TrailDorado 2015

Das Naturerlebnis und der Laufgenuss stehen beim TrailDorado im Vordergrund.

Bild: Veranstalter

Vom 10. bis 11. Oktober fand in Arnsberg die dritte Auflage des Events „TrailDorado – Die legendäre 24 Stunden Trailrunning Party“ statt. Bis zum Schluss lieferten sich die Einzelläufer und Staffeln dabei ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Abseits des Wettkampfes sorgte ein umfassendes Rahmenprogramm unter anderem mit dem amtierenden Weltmeister im 24-Stunden-Lauf für Motivation und Inspiration. Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren geradezu überschwänglich positiv.

Über 180 Kilometer und mehr als 5.000 Höhenmeter

Der 4,1 Kilometer lange, anspruchsvolle Rundkurs mit rund 120 Höhenmetern verlangte den Sportlern alles ab. Sie lieferten sich bis zum Schluss ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, was für Begeisterung auf und an der Strecke sorgte. Sieger der offenen Männerwertung wurde der Niederländer Roman Packbier mit 180,33 Kilometer. Bei den Damen siegte mit 140,22 Kilometern Anja Tegatz vom LC Duisburg. Das Staffel-Rennen endete mit einem geteilten ersten Platz. Die Teams Wetter(p)auer und LAC Veltins Hochsauerland erreichten beide 239,40 Kilometer.

Zum ersten Mal wurde dieses Jahr auch die Deutsche Meisterschaft im 24-Stunden-Trailrunning ausgerichtet. Während die Gewinner bei der Damen- und Staffelwertung identisch zur offenen Wertung sind, konnte sich in der DM-Wertung der Herren Michael Merkel vom TSV Wolfratshausen mit einer zurückgelegten Strecke von 174,75 Kilometer den Titel sichern.

Amtierender Welt- und Europameister Florian Reus beim TrailDorado vor Ort

Neben der läuferischen Herausforderung und dem umfangreichen Rahmenprogramm mit zahlreichen Vorträgen und Workshops war es für viele Nichtläufer und Läufer ein besonderes Highlight, sich mit Spitzensportlern der Szene persönlich unterhalten zu können. So war der amtierende Welt- und Europameister im 24-Stunden-Lauf, Florian Reus, extra angereist, um die erste Runde mit zu laufen und später einen Vortrag über seinen Weg zum Weltmeister zu halten. „Die Strecke hier ist schon anspruchsvoll und wegen der Höhenmetern und technischen Schwierigkeiten etwas ganz anderes als bei meinen 24-h-Läufen. Auch die Stimmung ist anders, viel entspannter. Das gefällt mir echt gut“, so Florian Reus, der dann auch spontan den ganzen Tag vor Ort blieb.

Michele Ufer freut sich die zahlreichen positiven Rückmeldungen und fühlt sich und sein innovatives Veranstaltungskonzept bestätigt: „Wir haben hier ein kleines Team von 20 bis 25 ehrenamtlichen Helfern vor Ort, allesamt Freunde und Familie, die mit unheimlich viel Engagement bei der Sache sind. Als wäre es eine private Grillparty, wo jeder nur das Beste für seine Gäste will, und das spüren die Leute und schätzen es sehr wert.“

„Der Fokus bei diesem Laufevent liegt auch zukünftig vor allem auf Laufgenuss, Naturerlebnis und Geselligkeit“, beschreibt Ufer den Charakter der Veranstaltung, „jeder, vom Einsteiger bis zum Profi ist willkommen und läuft so lange und so viel wie er will.“

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