Ratingen

24-Stunden-Benefizlauf des TUS Breitscheid

Über 1.000 Läufer legten in Ratingen-Breitscheid innerhalb von 24 Stunden 13.250 Kilometer zurück.

Breitscheider 24 Stunden Benefizlauf

Zahlreiche Läufer begaben sich zum Benefizlauf auf den fünf Kilometer langen Kurs.

Bild: Veranstalter

Der TUS Breitscheid veranstaltete am 28. und 29. August 2009 einen 24 Stunden-Benefizlauf. Gewinner war die Helen Keller-Schule, die aus dem Erlös dieses 24 Stunden-Benefizlaufes einen Scheck über 5.555 € erhielt; außerdem gingen noch 1.000 € an den Kinderchor der Evangelischen Kirche Linnep. Auf der fünf Kilometer langen Breitscheider Hausstrecke legten über 1.000 Läufer innerhalb der 24 Stunden von Freitag 18:00 Uhr bis Samstag 18:00 Uhr insgesamt 2.650 Runden zurück. Das waren 13.250 Kilometer, nahezu ein Drittel des Weltumfangs.

Herausragende Leistungen boten dabei 41 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Belgien und Holland, die 100 km und mehr zurücklegten, darunter auch Meinolf Runde, Manfred Weiß und Friedrich Weishaupt aus der großen Läuferschar des TUS Breitscheid, sowie die weiteren Ratinger Sabine Fröhlich, Dirk Grospitz, Kalle Köster, Uwe Böhmer und Peer Schmidt-Soltau, der sogar 130 km schaffte. Die größte Strecke der Läufer erzielte bei den Männern mit 160 km der Belgier Paul van Hiel, gefolgt von Jörg Gerlach und dem Holländer Ferry van der Ent mit je 150 km. Bei den Frauen erlief Dr. Betty Mecking 130 km. Als Radfahrer lagen Uwe Müller mit 315 km und Norbert Wolf mit 180 km vorne, die wegen Verletzung im Sattel blieben. Norbert Thamm schaffte abwechselnd im Laufen und auf Inlinern 160 km. Die beiden Mädchen Anna Dobler und Lilith Dekow erreichten unter großem Beifall auf ihren Einrädern 100 km. Ein Novum bot auch der Extremwanderer Herbert Hoffmann aus Dresden, der in den 24 Stunden wandernd 135 km zurücklegte.

Eine große Zahl der Einzel-Starter liefen zwischen 50 und 90 km, ebenso unter anderem die Staffeln „Borbecker-Raketen“, die „Ruhrrunners“ und das Team „Aroma-Ahoi“. Dazu waren in den 24 Stunden ständig viele Walker, Inliner, Radfahrer und Wanderer unterwegs. Für die Hauptorganisatoren Bernd Krayer, sowie Renate und Klaus Stemmer gab es einen „Minusrekord“ an Schlafstunden.

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