LimesRun 2015

24 Kilometer Kälte, Nässe und Dreck

Maximal zehn Grad Lufttemperatur, acht Grad kaltes Wasser und viel zäher Schlamm: Der Extrem-Hindernis-Lauf LimesRun war für die rund 600 Läufer eine knochenharte Herausforderung.

LimesRun 2015 - Die Bilder
LimesRun 2015

Einstellige Wasser-Temperaturen beim LimesRun 2015 motivierten die Teilnehmer zu schnellerem Laufen an Land.

Bild: Susanne Winter

Der Veranstalter hatte den Teilnehmern des LimesRun eine Wasser- und Schlammschlacht versprochen – und genau das war der Lauf auch. Besonders die Tauchhindernisse im Fluss machten den Teilnehmern durch das beißend kalte und schnell fließende Wasser der Abens zu schaffen. Auch die sehr lange Schwimmstrecke durch den Kurparksee erschien vielen Teilnehmern schier endlos.

Hindernisse mit Feuer, Nebel, Röhren und Reifen sowie lange Laufstrecken ließen ihre Muskeln zwischen den Tauchgängen aber wieder warm werden. Viel Spaß hatten sie wie immer an den sumpfigen und schlammigen Abschnitten, etwa im alten Kurparksee, am Campingplatz sowie in den Donauauen bei Eining. Die Stimmung war trotz der Kälte ausgelassen, der Teamgeist auf der Strecke groß. Bei diesem Lauf helfen sich alle Sportler gegenseitig aus dem Sumpfloch - ob sie sich kennen oder nicht.

In der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels finden Sie die Bilder des LimesRun 2015.

Mit einer Zeit von 1:47:36 Stunden über die Distanz von 24 Kilometern und über 29 natürliche und künstlich errichtete Hindernisse toppte er den Rekord vom LimesRun 2013. Schnellste Frau beim LimesRun 2015 war die Rosenheimerin Kati vom Dorp, die nach 2:13:43 Stunden ins Ziel lief. Das schnellste Team, die „vigiles castra regina – BF Regensburg“, erreichten das Ziel nach 2:49:56 Stunden. Auch ein Teampreis für den besten Zusammenhalt und die beste Stimmung auf der Strecke wurde vergeben. Hier konnte sich das Team „Oaschbackn“ über die Auszeichnung „LimesRun Heroes“ freuen.

Teilmnehmer des LimesRun 2015 waren hart im Nehmen

Der Rettungsdienst hatte 35 Personen wegen typischer Sportverletzungen, kleinen Platz- oder Schürfwunden, Verkühlungen oder Erschöpfung zu versorgen, davon mussten aber nur zwei zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus. Viele „Legionäre“ liefen nach der Versorgung weiter. Es kamen nur neun der 609 Starter nicht oder nicht in der vorgegebenen Zeit von maximal fünf Stunden ins Ziel. Vor Ort war das BRK mit rund 50 Sanitätern, zwei Notärzten und zwölf Einsatzfahrzeugen. An den vielen Wasserhindernissen waren mehr als 90 Einsatzkräfte der DLRG und der Wasserwacht im Einsatz. Die Teilnehmer fühlten sich durch diese hohe Präsenz der Rettungskräfte auch an den schwierigen Stationen sicher und gut betreut.

Seit Oktober 2013 wird der Cross-Hindernis-Lauf LimesRun in Bad Gögging jährlich ausgetragen und hat sich als harter und beliebter Obstacle Run europaweit fest etabliert.

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