Herbstmarathons

21.000 in Ulm und Karlsruhe

Die Saison der Herbstmarathons ist in vollem Gange. In Ulm und Karlsruhe liefen 21.000 - zum größten Teil 21,1 km.

Knapp 6.000 bewältigten beim Baden-Marathon in Karlsruhe die 21,1-km-Distanz, über 1.500 den vollen Marathon. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen starteten insgesamt fast 9.000 Läufer. Ben Kimwole aus Kenia gewann den Marathon in 2:14:16 vor seinen Landsmännern Samson Loywapet, der 2:15:45 benötigte, und David Mutai (2:21:24). 1.315 Männer erreichten das Ziel, das wieder hinter der Europahalle aufgebaut war. 218 Frauen schafften ebenfalls die kompletten 42,195 km. Hier siegte Irene Cherop aus Kenia in 2:35:56 vor Phylis Chelagat Chepkonga, (Kenia, 2:50:19) und der schnellsten deutschen Läuferin Eve Rauschenberg, die 2:57:56 benötigte.

Die Saison der Herbstmarathons ist im vollen Gange. Unser Foto zeigt die Läufer des Baden-Marathons vor dem Karlsruher Schloß.

Bild: Tomas Ortiz Fernandez

Die ganz großen Teilnehmerzahlen der 26. Auflage des Baden-Marathons gab es auf der Halbmarathon-Distanz: 4.314 Männer und 1.620 Frauen liefen eine Runde durch Karlsruhe. Hier gab es einen deutschen Sieg: Christine Schleifer vom Tri-Team Heuchelberg gewann die Frauenwertung in 1:14:53 vor Simone Maissenbacher 1:15:35 und Jenny Breitschmid (1:17:13). Gesamtsieger wurde Charles Ngolepus in 1:02:48 Stunden vor Tobias Sauter (TSV Eltingen, 1:05:47) und Benjamin Lindner (SG Spergau, 1:06:51). Diese hochkarätige Zeit bedeutete einen neuen Streckenrekord für den Baden-Marathon.

Mit 360 Teams ist inzwischen auch die Business-Staffel ein großer Erfolg für die Veranstalter. Das Team „Rhein Radar Mixed“ in der Besetzung Jan Trautmann, Peter Schiller und Anita Junkowitsch lag hier in 2:38:08 vorne.

Eine ausführliche Fotogalerie vom Baden-Marathon in Karlsruhe finden Sie hier.

Über 12.000 Läufer meldeten nach Veranstalter-Angaben für die verschiedenen Läufe beim Einstein-Marathon in Ulm. Auf der namensgebenden Marathondistanz liefen 822 Männer und 135 Frauen ins Ziel. Es siegte Richard Schumacher von AST Süßen in 2:33:06 Stunden vor Peter Keinath (2:34:08) und Tobias van Ghemen (2:34:41). Schnellste Läuferin war Dorothea Frey. Sie blieb als einzige Frau mit einer Zeit von 2:52:12 Stunden unter der Drei-Stunden-Grenze. Beate Roth belegte in 3:06:24 Platz zwei vor Nicole Schneider (3:11:51).

Erwartungsgemäß deutlich höher lag die Finisherzahl auf der halben Strecke. Hier liefen bei guten Wetterbedingungen 3.461 Männer und 1.145 Frauen ins Ziel. Es siegte der Kenianer Wilson Chemweno in 1:08:16 vor Thorsten Kriependorf (1:10:36) und Bernd Kirchenmaier (1:14:25). Siegerin wurde die Lokalmatadorin Kathrin Knodel in 1:25:30 vor der Furtwangerin Sabrina Scheffold(1:26:26) und Heike Schmid (1:26:57).

Auch ein Zehner stand auf dem Programm, 842 Männer und 475 Frauen erreichten das Ziel in dem von Lothar Taferner in 33:30 Minuten und Evelyn Stuhlinger-Lipowitz (38:55) gewonnenen Rennen über 10 Kilometer.

Eine ausführliche Fotogalerie vom Ulmer Einstein-Marathon finden Sie hier.