Ras Al Khaimah

2.600 Läufer starteten in der Wüste

Mary Keitany sorgt für Weltrekordflut in der Wüste

Mary Keitany bei ihrer Jagd der Rekorde.

Bild: photorun.net

Rund 2600 Läufer gingen morgens um 7 Uhr in dem Wüstenemirat an den Start. Bei Temperaturen von anfangs 17 Grad Celsius und einem ganz leichten Wind herrschten fast ideale Bedingungen.

Im Vorfeld des Rennens hatte Mary Keitany angekündigt, dass sie die Kilometerabschnitte in 3:08 Minuten laufen wolle. Doch von Beginn an war sie, geführt vom kenianischen Tempomacher Simon Tonui, deutlich schneller unterwegs. Bei ihrem konkurrenzlosen Start-Ziel-Sieg passierte die frühere Halbmarathon-Weltmeisterin die 5-km-Marke in 15:18 Minuten und lag bereits fünf Sekunden vor der äthiopischen Stundenlauf-Weltrekordlerin Dire Tune. Mit ihrer offiziell gestoppten 8-km-Zwischenzeit von 24:30 hatte sie die Weltbestzeit von Paula Radcliffe unterboten. Die Britin hatte 1999 im schottischen Balmoral ein 8-km-Rennen in 24:38 Minuten gewonnen. Über diese Distanz gibt es ebensowenig wie über 12 km und 10 Meilen offizielle Weltrekorde, die vom internationalen Leichtathletik-Verband IAAF anerkannt werden.

Nach einer 10-km-Durchgangszeit von 30:45 Minuten (eine Jahresweltbestzeit für 2011) erreichte Mary Keitany die 12-km-Marke nach vermeintlichen 37:04 Minuten. Doch wie sich später herausstellte, war dieser Punkt aufgrund eines Streckenmessfehlers vier Meter zu früh auf der Straße markiert. Obwohl Keitany deutlich schneller war als ihre Landsfrau Lineth Chepkurui, die im vergangenen Jahr in Spokane (USA) 38:09,4 gelaufen war, kann diese Bestzeit nicht gelten.

Hinter der 15-km-Marke (46:40/ebenfalls eine Jahresweltbestzeit für 2011) war die 10-Meilen-Marke das nächste Rekordziel von Mary Keitany: Mit 50:05 Minuten war sie erneut deutlich schneller als die bisherige Bestmarke, die die Äthiopierin Teyba Erkesso mit 51:43 vor vier Jahren in Washington aufgestellt hatte.

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Keitany ließ nicht nach