Hockenheimring-Lauf 2016

2.095 Läufer auf Formel-1-Strecke

Über 2.000 Läufer brachten die Rennstrecke des Hockenheimrings auf Temperatur. Die Siege über die 10-km-Distanz gingen in die Schweiz und nach Eritrea.

Hockenheimring-Lauf 2016 - Die Bilder
Hockenheimring-Lauf 2016

Immer dem Porsche hinterher beim Hockenheimring-Lauf 2016.

Bild: Tomás Ortiz Fernandez

Jedes Jahr am 1. November, dem baden-württembergischen Feiertag Allerheiligen, fällt auf dem Hockenheimring der Startschuss zu einem der hochklassigsten 10-km-Läufe des Bundeslandes. Schon zum 19. Mal gingen ab neun Uhr die ersten der insgesamt 2.095 Läufer auf den schnellen 4,574 Kilometer langen Rundkurs. Neben Läufen über fünf und zehn Kilometer, konnten auch die jüngeren Läufer nach ihren Strecken von 1.100 und 350 Metern über die Start-Ziel-Linie vor der Boxengasse rennen. Die Sieger des 10-km-Laufes hießen 2016 Kibrom Issac und Patricia Morcelli, die nach 32:11 Minuten und 35:07 Minuten im Ziel waren.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Tomás Ortiz Fernandez beim 19. Hockenheimring-Lauf 2016 vor Ort. Seine schönsten Bilder von der Formel-1-Strecke finden Sie in der Bildergalerie ober- und unterhalb dieses Artikels.

Auch das Wetter zeigte sich mit kühlen fünf Grad läuferfreundlich. Die kaum spürbare Brise kam den Teilnehmern auf dem weitläufigen und damit windanfälligen Grand-Prix-Kurs entgegen. Fast genauso traditionell wie der Termin des Hockenheimring-Laufs, scheint auch der Nebel zu sein, der von morgens bis nach dem Lauf über der Laufstrecke liegt.

Streckenrekorde außer Reichweite beim Hockenheimring-Lauf 2016

Nach den beiden Streckenrekorden aus dem Vorjahr, blieben bei der 19. Auflage die ganz schnellen Zeiten beim Hockenheimring-Lauf aus. Die Siegeszeiten von Jannik Arbogast und Sabrina Mockenhaupt, die 2015 nur 29:46 Minuten sowie 33:19 Minuten benötigten, waren zu keinem Zeitpunkt des Rennens in Reichweite. Dennoch zeigte sich das Läuferfeld besonders in der Spitze mit vielen guten Ergebnisse sehr breit. Wie schon im Juli bei der Formel 1, wo Lewis Hamilton den Grand-Prix von Deutschland gewann, gingen die Siege beim Hockenheimring-Lauf nicht an Deutsche. Als Erster der 1.246 Läufer über zehn Kilometer erreichte der für die LG Kurpfalz startende Eritreer Kibrom Issac das Ziel nach 32:11 Minuten. Knapp dahinter folgte ihm Jaspar Püschel (PhysioFit Flörsheim) in 32:18 Minuten. Knapp war auch der Kampf um Platz drei – vier Läufer blieben innerhalb von nur sieben Sekunden. Die meisten Reserven hatte am Ende Semere Gaim von der LG Region Karlsruhe. Nach 32:55 Minuten komplettierte er das Podest der Männer.

Trotz Anstrengung den Blick für die Kamera – die besondere Atmosphäre des Hockenheimring-Laufs sorgt unter den Läufern für eine gute Stimmung.

Bild: Tomás Ortiz Fernandez

Schweizerin Patricia Morceli gewinnt knapp vor Lokalmatadorin Tränkle

Noch eine Sekunde knapper ging die Entscheidung bei den Frauen weg. Die Schweizerin Patricia Morceli (Laufgruppe Cham) gewann den Hockenheimring-Lauf 2016 in schnellen 35:07 Minuten. Sechs Sekunden später folgte die 18 Jahre jüngere EM-Teilnehmerin und Lokalmatadorin von der LG Region Karlsruhe, Melina Tränkle in 35:13 Minuten. Noch hauchdünn unter 36 Minuten belegte Latifa Schuster (ASL Robertsau) in 35:59 Minuten den dritten Platz. Auch die Viert- und Fünftplatzierte Simone Raatz sowie Hannah Arndt zeigten in 36:27 Minuten und 36:29 Minuten Leistungen, die in der Vergangenheit schon zu Siegen gereicht hätten.

514 Läufer eröffnen Hockenheimring 2016 über die 5-km-Distanz

Der erste Startschuss fiel bereits um neun Uhr für alle 5-km-Läufer. Auch dort gingen viele Läufer auf Zeitenjagd. Dementsprechend schnell waren ebenso hier die Sieger. Der U18-Läufer Dustin Uhlig (Tri-Team Heuchelberg) lief in 15:59 Minuten als Erster über die Ziellinie. Platz zwei und drei gingen an Holger Körner (LG Region Karlsruhe) und Anthony Hildenbrand (FC Dörlesberg) in 16:07 Minuten und 16:13 Minuten. Die schnellste Frau gehörte sogar der Altersklasse U16 an – Henrike Mauersberger (SV 1899 Langensteinbach) siegte in 18:55 Minuten. Ihr folgten Judith Kadel (TSG 1862 Weinheim) in 19:09 Minuten und Sophia Seiter (TV Bühl 1847) in 19:16 Minuten. Besonders die jugendlichen Läufer zeigten hier starke Leistungen.

Schüler- und Bambinilauf zieht 335 Nachwuchssportler an den Start

Die noch jüngeren Läufer bis 14 beziehungsweise sieben Jahren wagten mit dem Schüler- und Bambinilauf den ersten Schritt in Richtung Laufsport. Insgesamt 335 Kinder starteten auf der 1.100- und 350-m-Strecke. Neben der pfeilschnellen Strecke ohne nennenswerte Höhenunterschiede, trug auch der typische Dual-Start beim Hockenheimring-Lauf zu einer reibungslosen Organisation bei. Beim 10-km-Lauf gibt es Jahr für Jahr einen zweiten Startblock, der über die Dragster-Strecke läuft und sich mit dem ersten Block aus der Sachs-Kurve kommend vereint.

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