Am 17. Juni

2.000 Helfer kümmern sich um 69.042 Läufer

Mit 69.042 Läufern starten am 17. Juni 2009 trotz Wirtschaftskrise fast so viele beim Firmenlauf in Frankfurt wie im Vorjahr. Eine umfangreiche Fotogalerie mit 200 Bildern vom Chase finden Sie ab 18. Juni 12.00 Uhr unter $(link:e:http://www.runnersworld.de/chase2009|www.runnersworld.de/chase2009)$.

Frankfurter Firmenlauf J.P. Morgan Corporate Challenge

Wenn die ersten Läufer nach 5,6 Kilometern im Ziel sind, sind beim Frankfurter Firmenlauf noch nicht einmal alle Läufer gestartet.

Die J.P. Morgan Corporate Challenge ist das Rennen der großen Zahlen: 69.042 Teilnehmer, 70.000 Zuschauer, 2.000 Helfer, 420 Firmen-Treffpunkte in den Grünanlagen, 32 LKW für Materialtransporte, 75.000 Bananen und 120.000 Trinkbecher.

Dabei baut Veranstalter J.P. Morgan auf sein eingespieltes Team, rund 2.000 Helfer sind aktiv. An der Spitze stehen Organisationsdirektorin Kirsten Fischer und Streckenchef Rolf Mai, die seit 1993 den Corporate Challenge planen und umsetzen.

Der Spaß an der gemeinsamen Bewegung steht im Vordergrund.

Vor dem Rennen fahren 300 Busse etwa 15.000 Personen in die Neuen Mainzer Straße. Die Läufer steigen zwischen Willy-Brandt-Platz und Taunustor aus. Von dort gehen sie zu Fuß in die beiden Startbereiche Hochstraße und Börsenstraße. Beide Starts sind nur aus westlicher Richtung (Große Gallusstraße, Kaiserstraße) zu erreichen. Wegen der hohen, durch Helfer zusätzlich stark gesicherten Abgitterung wird es für die Läufer unmöglich sein, von vorn oder von der Seite in die Startaufstellung zu kommen.

Die Busse fahren leer weiter und parken auf der Miquelallee, Hansaallee, Siolistraße, Frauenlob¬straße und Am Leonhardsbrunn. Das Organisationsteam hat ein Parksystem entwickelt, damit die Busse optimal untergebracht werden können. Die Logistik an beiden Starts erlaubt es Passanten, die Startbereiche bis etwa 19:15 Uhr problemlos zu kreuzen. Zwischen 17:30 und 19:30 Uhr unterhält am Start ein hr3-Discjockey Läufer, Begleiter und Zuschauer mit aktuellen Hits aus den Charts.

Im Ziel an der Senckenberg-Anlage werden etwa 15.000 Läufer über die Zeppelinallee zum Grüneburgpark weitergeleitet. Die anderen Läufer gehen über die Bockenheimer Landstraße zurück zur Alten Oper, wo ab etwa 20:45 Uhr die Siegerehrung und die T-Shirt-Prämierung stattfinden. Während die Ersten das Ziel erreichen, sind die Letzten noch nicht gestartet. Wer im letzten Drittel des Feldes startet, kann ruhig etwas später kommen, denn es wird in beiden Startsäulen mit einer Startzeit von 40 Minuten gerechnet. Nach dem Lauf erhalten die Teilnehmer ihre Läuferbeutel mit Finisher-T-Shirt am Opernplatz und im Grüneburgpark.

Frankfurter Firmenlauf J.P. Morgan Corporate Challenge

„Seit Jahren arbeiten wir mit Startblöcken. Dieses Verfahren hat sich bewährt und wird weitergeführt“, sagt Streckenchef Rolf Mai, der den Verkehrsausschuss leitet und die Zusammenarbeit zwischen Veranstalter, Polizei, Ordnungsamt, Straßenbauamt, Bauverwaltungsamt und der Verkehrsgesellschaft Frankfurt koordiniert. „Wir werden die Blocks langsam starten, und die Pausen je nach Lage auf eineinhalb bis zwei Minuten erhöhen. Das wird dazu führen, dass jeder Läufer auf der Strecke genügend Platz hat und es im Ziel keine Staus gibt.“

Schilder mit Richtzeiten säumen in der Hochstraße und der Börsenstraße die Aufstellungskanäle. Alle Läufer sollen sich entsprechend ihrer erwarteten Laufzeit positionieren, damit es auf der 5,6 Kilometer langen Strecke zu möglichst wenig Überholvorgängen kommt. Die besten 500 Topläufer erhalten erstmals Timing-Chips für die Zeitmessung. Deshalb können alle Spitzenläufer nur vom Nordstart aus auf die Strecke gehen. Kurz nach dem Start um 19:30 Uhr vereinigen sich hinter dem Eschersheimer Turm die beiden Läuferfelder. Die Strecke führt dann weiter über die Eschersheimer Landstraße - Bremer Straße - Reuterweg, vorbei an der Alten Oper und weiter über Mainzer Landstraße in die Friedrich-Ebert-Anlage bis zum Ziel in der Senckenberg-Anlage/Höhe Dantestraße. Begeisterte Fans halten sich an der gesamten Strecke auf und sorgen für eine lockere Atmosphäre. Sie feuern ihre Kollegen lautstark an. Besonders begehrt sind die Plätze an der Alten Oper, im Start- und Zielbereich, an der Friedrich-Ebert-Anlage und am Messeturm.

Nach dem Ziel heißt es für jeden Teilnehmer: Weiterlaufen! Wenn die Läufer dann zügig ihre Firmen-Treffpunkte ansteuern, werden Staus vermieden. Die Station des Deutschen Roten Kreuzes hinter dem Ziel hat sich bewährt, ebenso die Spanntransparente vor dem Ziel zur Orientierung der Läuferinnen und Läufer. Aktive mit Problemen können also direkt nach dem Ziel auf der linken Seite die Hilfe des DRK in Anspruch nehmen.